Basel Insider 
Saison: Januar bis März
Meister Adebar in Basel
► Artikel von Mike Stoll. 8. März 2013
Meister Adebar in Basel
Nur zögerlich, aber doch spürbar kitzelt die Sonne dieser Tage unsere Nasen und weckt uns mit ihren wärmenden Strahlen aus dem hormonellen Winterschlaf. Erste Frühlingsgefühle machen sich allenthalben breit und stellen Vernunft und Handeln zuweilen auf den Kopf. Als sichtbarer Bote der kommenden Wonnemonate agierte auch in Basel bis ins 20. Jahrhundert der Storch. Kündigt doch seine Sichtung bis heute Familienglück und Wohlstand an – vorausgesetzt man behandelt ihn gut! ► Artikel lesen
Muba: Mutter aller Messen
► Artikel von Christian Rieder. 22. Februar 2013
Muba: Mutter aller Messen
Die Muba ist die älteste Publikumsmesse der Schweiz. Bereits 1917 wurde sie zum ersten Mal durchgeführt. Sie nahm den veränderten Zeitgeist ernst, orientierte sich an einem grossen Vorbild und ging mit dem Namen «Schweizer Mustermesse» an den Start. Seither findet sie jährlich im Frühjahr statt. Sie legte den Grundstein, den Basel endlich zu der Messestadt machte, so wie man es sich bereits im 15. Jahrhundert vorgestellt und gewünscht hatte. ► Artikel lesen
Von Feuerbrauchtum und der Basler Fasnacht
► Artikel von Christian Rieder. 14. Februar 2013
Von Feuerbrauchtum und der Basler Fasnacht
Fasnachtsfeuer, Chienbäse, Scheibenfeuer, Reedlischigge, ja selbst die Laternen der Basler Fasnacht; es wird tüchtig mit dem Feuer gespielt, am Sonntag vor dem Basler Morgenstreich – oder andersrum formuliert am Sonntag nach Aschermittwoch: Funkensonntag. Was soll das, woher kommt solch spektakuläres Feuerbrauchtum, das in der immensen Ausstrahlung der Basler Fasnacht aber zuweilen fast unbeachtet bleibt – mit dieser aber dennoch aufs Engste verbunden ist? ► Artikel lesen
Aschermittwoch und die Herrenzünfte
► Artikel von Christian Rieder. 8. Februar 2013
Aschermittwoch und die Herrenzünfte
Trommelt und pfeift es am Abend von Aschermittwoch in der Basler Altstadt, so ist dies nicht etwa ein Versehen von ein paar «Vollblutfasnächtlern», die einfach nicht warten können, und auch kein Übungsblock, der als Vorbereitung zum Morgenstreich dient. Nein, dann sind die ehrwürdigen vier Herrenzünfte unterwegs, um sich gegenseitig zu besuchen! Ein Basler Zunftbrauchtum erinnert an die gute alte Zeit. ► Artikel lesen
Das grosse Fasten
► Artikel von Mike Stoll. 1. Februar 2013
Das grosse Fasten
Kaum ist der Vogel Gryff vorüber, fiebert die Stadt voller Erwartung der Fasnacht entgegen. Dass der Fasnacht in Basel eine ganz besondere Bedeutung zukommt, dürfte zwischenzeitlich selbst den Zürchern bekannt sein. Dass aber die «Fastnacht» ihren Ursprung einer gestrengen religiösen Praxis verdankt, wissen wohl auch nur die wenigsten Basler. ► Artikel lesen
Von der «Faschtewaije»
► Artikel von Christian Rieder. 25. Januar 2013
Von der «Faschtewaije»
Das typische regionale Hefeteiggebäck lieben die Baslerinnen und Basler innig – gefüllt und ungefüllt. Was die Fastenwähe aber eigentlich ist, wissen weder Geschichtsforscher noch Bäcker. Was aber die Baslerinnen und Basler wissen: Zwischen Mitte Januar und bis vor Ostern ist Saison – und nur dann, ja nur dann werden d’Faschtewaije verkauft. ► Artikel lesen
Vogel Gryff auf Abwegen
► Artikel von Mike Stoll. 11. Januar 2013
Vogel Gryff auf Abwegen
Alljährlich wiederkehrendes Brauchtum gibt dem Menschen einen gewissen Halt in einer sich immer schneller drehenden Welt. Das ist gut so und auch im Kleinbasel nicht anders! Jedes Jahr im Januar hält hier der Vogel Gryff Einzug und verspricht dem Betrachter mit der Regelmässigkeit eines Schweizer Uhrwerks abzulaufen: Die Talfahrt des Wilden Mannes, der Tanz auf der Mittleren Brücke und der Umgang durch die «mindere» Stadt. «The same procedere as last year?» Gewiss, aber keine Regel ohne Ausnahme! ► Artikel lesen
Vogel Gryff
► Artikel von Mike Stoll. 4. Januar 2013
Vogel Gryff
Jedes Jahr an einem bestimmten Tag im Januar zerreisen zahlreiche Böllerschüsse die morgendliche Stille über dem Rhein, Donnerschlägen gleich erschüttern sie die ganze Stadt und sind zugleich Auftakt für ein einzigartiges Schauspiel im Kleinbasel. Der Vogel Gryff tanzt wieder durch die Gassen der «minderen Stadt», begleitet von Leu und Wild Maa. Herren in altertümlicher Tracht mit stolz erhobenen Bannern ziehen unter Trommelschlägen hinter ihnen her und verleihen dem ganzen Zug ein Ehrfurcht gebietendes Gepräge. ► Artikel lesen
Vom Bohnenkönig und Dreikönigskuchen
► Artikel von Christian Rieder. 4. Januar 2013
Vom Bohnenkönig und Dreikönigskuchen
Der Dreikönigskuchen ist unser Brauchtumsgebäck für den Dreikönigstag, ein süsser Hefeteigkuchen mit einem Mittelstück, auf das eine Krone aus Plastik oder Karton gesetzt wird, und mit kugeligen Stücken, die wie ein Kranz das Mittelstück umgeben. Eingebacken ist eine kleine weisse Königsfigur aus Kunststoff, die den Finder sozusagen per kulinarischen Losentscheid zum König oder Königin für einen Tag macht und ihn berechtigt, sich die Krone aufzusetzen und für einen Tag Wünsche zu äussern und Befehle zu erteilen. Perfekte Sache, nicht wahr? Die Frage ist nur, was machen wir da eigentlich – und wie lange schon? ► Artikel lesen
Prost Neujahr!
► Artikel von Mike Stoll. 21. Dezember 2012
Prost Neujahr!
Dass sich in der Nacht zwischen den Jahren so allerhand Wundersames und Denkwürdiges zutragen kann, ist im Volksglauben seit jeher fest verankert. Und so wollen wir hier am Jahresende die Gelegenheit nutzen und einige Basler Kuriositäten rund um Neujahr Revue passieren lassen. Die spinnen, die Basler … ► Artikel lesen
Silvester in Basel
► Artikel von Christian Rieder. 18. Dezember 2012
Silvester in Basel
Wohl zu allen Zeiten wurde der Übergang ins neue Jahr gefeiert, selbstverständlich auch in Basel. Verändert hat sich am Brauchtum – an den Ritualen – über die Jahrhunderte nicht viel, dafür am Zeitpunkt des Jahreswechsels. Denn nicht immer lag das Jahresende auf dem 31. Dezember. Seit das aber so ist, heisst der letzte Tag im Jahr Silvester. Tauchen Sie mit uns ein in ein wenig «Silvester-Geschichte», als das Zeitenrad noch stillstand, oder in jene Zeit, als Basel vom Natal- auf den Circumcisionsstil umschwenkte. ► Artikel lesen
Die Drei Könige in Basel
► Artikel von Mike Stoll. 23. November 2012
Die Drei Könige in Basel
Gekrönte Häupter sind im majestätischen Basel wohl präsenter als in anderen Schweizer Städten. In Form der übelabwehrenden Fratze des Lällekönigs, der karolingischen Pfalz und dem Bildnis Kaiser Heinrichs samt Gemahlin an Münster und Rathaus bis hin zum Hotel Les Trois Rois sind sie für das Auge des Betrachters gegenwärtig. Fragt man sich dann aber, woher diese Herrscher überhaupt kommen, wird’s schon schwieriger! ► Artikel lesen
Bärlauch • Heilkräftiges Wildkraut
► Artikel von Christian Rieder. 16. März 2012
Bärlauch • Heilkräftiges Wildkraut
Kaum kündigt sich der Frühling mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen an, und die Menschen in der Region registrieren die ersten milden Tage in Folge, dann weht aus den feuchten Auenlandschaften und aus den schattigen Buchen- und Mischwäldern ein betörendes Knoblauchdüftchen. Und dann sind selbst die Städterinnen und Städter mit der Sichel bewaffnet unterwegs: Die Jagdsaison auf den geliebten Bärlauch ist eröffnet! Und für die, die nicht selbst jagen möchten, sei der Ende März stattfindende Bärlauchmarkt empfohlen! ► Artikel lesen
Basler Osterfladen
► Artikel von Christian Rieder. 9. März 2012
Basler Osterfladen
Überall strahlen sie einem in der Vorosterzeit entgegen, die typischen Basler Osterfladen. Und mit diesem Gebäck haben wir ein wirklich traditionelles Stück Basel vor uns. Sogar Martin Luther hat es besungen. Zubereitungsarten gibt es unzählige – und eigentlich sind sie alle köstlich. Nur eine Osterfladenregel muss eingehalten sein: Das Gebäck muss ganz frisch auf den Tisch kommen, sonst droht der Erstickungstod! ► Artikel lesen
Die Basler Mehlsuppe
► Artikel von Christian Rieder. 24. Februar 2012
Die Basler Mehlsuppe
Schon die Römer löffelten sie vor bald 2000 Jahren vor den Toren Basels: Die Mehlsuppe! Sie bildet zusammen mit der Zwiebel- und Käsewähe das kulinarische Dreigestirn an der Basler Fasnacht. Und trotzdem fragt man sich, was diese ausgesprochene Fastenspeise an der Fasnacht verloren hat. Was aber feststeht: Gut gemacht ist sie bis heute ein Hochgenuss! ► Artikel lesen
Vom Basler Fasnachtskiechli
► Artikel von Christian Rieder. 27. Januar 2012
Vom Basler Fasnachtskiechli (Fasnachtsküchlein)
D’Fasnachtskiechli, Basels erotischstes Fasnachtsgebäck. Die Hauchdünnen haben lange Zeit für viel Unruhe am schmutzigen Donnerstag geführt, ja bis zu Gerichtsfällen ist es gekommen. Und trotzdem liebt man zu Basel die puderzuckergestäubte Zebrechlichkeit bis zum heutigen Tag. Gäbe es aber die Grossverteiler nicht, wären die Fasnachtskiechli wohl ausgestorben. Nur noch zwei Basler Bäcker stellen diese in ihren Backstuben her. ► Artikel lesen
Die Basler Käse- und Zwiebelwähe
► Artikel von Christian Rieder. 18. Februar 2011
Die Basler Käse- und Zwiebelwähe
Sie gehören zum «Morgestraich» wie die Mehlsuppe: Die traditionellen Basler «Ziibele- und Kääswaije». Handelt es sich dabei aber um Fasten- oder Festspeisen? Den Baslern ist’s egal: So lange sich die wackerschen Bäcker um die Versorgung der Basler Beizen kümmern, werden sie wohl Tradition bleiben. ► Artikel lesen








