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muba: Mutter aller Messen

Bild zVg. MCH Group
Impression von der muba
 

muba: Die Mutter aller Messen

►Artikel von Christian Rieder

 

Die muba ist die älteste Publikumsmesse der Schweiz. Bereits 1917 wurde sie zum ersten Mal durchgeführt. Sie nahm den veränderten Zeitgeist ernst, orientierte sich an einem grossen Vorbild und ging mit dem Namen «Schweizer Mustermesse» an den Start. Seither findet sie jährlich im Frühjahr statt. Sie legte den Grundstein, den Basel endlich zu der Messestadt machte, so wie man es sich bereits im 15. Jahrhundert vorgestellt und gewünscht hatte.

 
 

Die 101. muba findet vom 12. bis 21. Mai 2017 statt! 

Weitere Informationen finden Sie weiter unten!

 
 

Es war definitiv die Realisierung einer Innovation, die man hier in Basel umsetzte, als der Regierungsrat 1916 beschloss, eine Mustermesse durchzuführen. Manch einer ist sich dieser damaligen Neuerung heute aber gar nicht mehr bewusst. Im Gegensatz zu früher verkaufte man am Messestand nämlich plötzlich nicht mehr direkt vor Ort die mitgebrachten Waren. Ab jetzt wurden durch die Präsentation von Mustern Handelsverträge geschlossen, auf deren Grundlage dann der Transport der Ware in vorher vereinbarter Menge und Qualität und zu vereinbarten Konditionen vom Hersteller zum Kunden erfolgte. Das war in der Tat komplett neu. Mit dem Abhalten von Warenmessen hatte man in Basel zu diesem Zeitpunkt bereits sage und schreibe 445 Jahre Erfahrung (vgl. hierzu das Dossier ► Basler Herbstmesse). Die Idee, neu eine Mustermesse ins Leben zu rufen, war jedoch aus Leipzig geklaut. Dort erfolgte eine Umstellung von der Waren- zur Mustermesse 1895 – mit gewaltigem Erfolg nota bene. Sie liess Leipzig (bis zum 2. Weltkrieg) zum Welthandelsplatz aufsteigen und zur reichen Bürgerstadt werden. Das hat man nicht vergessen. Betrachtet man sich das Logo der Leipziger Messe, so findet man bis heute das Doppel-M dargestellt, Doppel-M für Muster-Messe. Damit wir uns aber richtig verstehen, in Basel erfolgt nicht eine Umstellung von einer Waren- zu einer Mustermesse, sondern man rief die Mustermesse von Grund auf neu ins Leben. Der Basler Herbstmesse (sie heisst Messe, da sie sich vom Jahrmarkt stets und schon in der Grundidee durch ihre überregionale Bedeutung abhob, was über die Jahrhunderte ein ganz massgeblicher Unterschied war) ging es deshalb nicht an den Kragen.
 
Längst hat aber, hauptsächlich bedingt durch die Industrialisierung, eine massgelbliche Wandlung stattgefunden. Die Warenmessen, wie wir sie in so typischer Weise von der Basler Herbstmesse kennen, waren zusehends zu Volksfesten mit Vergnügungsbetrieb «verkommen». Industrie und Gewerbe hatten sich neu orientieren müssen, der Fortschritt verlangte nach neuen Absatz- und Vertriebswegen. Ausstellungen kamen in Mode.
 
Das 19. Jahrhundert schwelgte regelrecht in solchen Ausstellungen, denken wir nur schon an die Landesausstellung 1883 in Zürich mit ihren sagenhaften 1.7 Millionen Besuchern. Herausragende Ereignisse waren aber selbstverständlich die Weltausstellungen, die sich als technische und kunsthandwerkliche Leistungsschauen etablieren konnten. Die erste Weltausstellung wurde auf Anregung Prinz Alberts 1851 im Londoner Hyde Park abgehalten. Es folgte Paris, dann wieder London, wieder Paris, dann Wien, Philadelphia und dann wieder Paris usf. Natürlich stiessen aber längst auch kleinere Leistungsschauen auf reges Interesse. 
 
In Basel ging es, wohl in sehr bescheidenen Rahmen – aber immerhin – bereits 1830 los. Auf Anregung der Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen (kurz GGG) kam eine  erste Basler Gewerbeschau zustande, die in zwei Sälen des Casinos und einem Schopf von 48 Fuss Länge auf dem Barfüsserplatz stattfand. Wie Ernst Ritter für die Publikation «500 Jahre Basler Messe» recherchierte, wurde das Publikum «gegen den festgesetzten Preis von 2 Batzen» zugelassen. 6’605 Eintritte verzeichnete man während der 23 Tage dauernden Ausstellung mit ihren 197 Ständen. Es lief also nicht schlecht, weitergehende Impulse sollten sich aber nicht einstellen. Erst 1877 zog der Gewerbeverein, nachdem für 40'000 Franken Defizitaktien gezeichnet waren, die zweite Ausstellung auf. Neben den traditionellen handwerklichen Erzeugnissen und der Weberei zeigte sie chemische Produkte und «Farbwaren» (J. R. Geigy). Viel Raum beanspruchten die Kunstausstellung und die Zeichen- und Modellierschule, welche ihr Programm demonstrierte, denn das Gewerbe versprach sich neuen Aufschwung aus der «Vereinigung von künstlerischer Idealität und gewerblicher Realität», man jonglierte mit den Begriffen Kunstgewerbe, Nutzkunst und angewandte Kunst.
 
Ritter führt weiter aus, dass an dieser zweiten Schau Gewerbe und Industrie beweisen wollten, dass sie konkurrenzfähig seien. Darum war auch die Jugend willkommen, «sintemal es namentlich Knaben nichts schaden kann, zu wissen, was die Vaterstadt produzirt». So strömten 100’000 Besucher durchs Casino und seinen hölzernen Anbau und bestaunten vor allem die mittelrheinische Fischfauna «in hübscher Spirituspräparatur». Ganz offenbar kannte man schon damals den Wert flankierender Attraktionen. An dieser Gewerbe- und Industrieschau wurde übrigens, den gastrosophisch affinen Autoren freut’s, zum ersten Mal der «Aussteller» angeboten, die rund 15 cm lange, typische Basler Wurstdelikatesse. 20 Centimes mussten damals pro Stück hingelegt werden. Und wenn wir hier vom Stadtcasino schreiben, dann meinen wir damit selbstverständlich das alte Casino, das 1826 seinen Betrieb aufnahm und an der gleichen Stelle wie heute am Steinenberg stand, früher aber ein anders Bild abgab, architektonisch natürlich, aber auch in dem es sich nach seinem Bau über dem damals noch offenen Birsig erhob. 
 
1901 leistete die Wirtschaft mit der dritten Gewerbeausstellung ihren Beitrag zu den Feiern der 400jährigen Zugehörigkeit des Kantons zur Eidgenossenschaft. Diesmal wollte man etwas Grösseres wagen und errichtete auf der hinteren Schützenmatte besondere Hallen, einen Kunstpavillon und Gartenanlagen in herrlichster Jugendstilarchitektur. In der Festeuphorie versprach sich Basel im neuen Jahrhundert eine tolle Zukunft. Der Zustrom der 450’000 Besuchern (!) entsprach dieser Begeisterung voll und ganz.
 
Man muss sich bewusst sein, dass die unzähligen Ausstellungen, nicht nur in Basel, die sich teilweise schon als regelrechte Fachveranstaltungen zu spezialisieren begannen, die alten Handels- und Warenmessen zusehends an die Wand drückten. Das oben erwähnte Leipzig reagierte darauf mit der Erfindung der Mustermesse schlau. Auch andere Messen erwogen die Umstellung, nur dass das Gewerbe dies zu verhindern wusste. Die alte Angst des lokalen Gewerbes vor auswärtiger Konkurrenz loderte wieder auf, jene Angst, die schon 1494 zur letzten Durchführung der Basler Frühjahresmesse führte (und Basel als Messestadt auf eine jährliche Messe reduzierte, jene im Herbst). Schade, bedenkt man, dass Basel im 15. Jahrhundert zum Ziel hatte, eine Messe wie diejenige in Frankfurt (einst bedeutenste Messe überhaupt) zu besitzen und dadurch entsprechend prosperieren zu können. Da es sich mit dem Niedergang der alten Messen im Übergang ins 20. Jahrhundert allerorten etwa gleich verhielt, verhandelten schliesslich 1912 sogar siebzehn Staaten über ein Abkommen, um ihre Ausstellungen zu koordinieren. Soweit sollte es aber nicht mehr kommen. Der Weltkrieg machte einen Strich durch die Rechnung.
 
1916, mitten im Krieg, als die Schweiz sich behaupten musste, und der internationale Handel und Verkehr zusammengebrochen waren, fasste Basel den unerwartet kühnen Entschluss der Gründung der «Schweizer Mustermesse und der ständigen Musterschau für Schweizer Erzeugnisse». Eine wirklich klare Idee und Strategie hatte man allerdings noch nicht. Ritter schreibt, dass man zwischen einer Ausstellung von Erzeugnissen der Industrie und solchen des Gewerbes schwankte, zwischen einer rein schweizerischen und einer internationalen Messe, denn die Versuchung war gross, die Situation auszunutzen und einen Umschlagplatz für den europäischen Handel der Nachkriegszeit vorzubereiten und aufzubauen. Es wäre sicherlich interessant zu wissen, was daraus entstanden wäre, hätte man sich bereits damals auf internationales Parkett begeben. Nun, ein Gutachten Traugott Geerings, des damaligen Sekretärs der Handelskammer, entschied für eine breite nationale Basis, die auch kleine Firmen umfasste. Geering war fasziniert von den spätmittelalterlichen Messen, darum wollte er weder das Gewerbe noch die Masse der Schaulustigen ausschliessen.
 
Zur Vorbereitung der ersten Messe von 1917 blieb wenig Zeit, offenbar musste vieles improvisiert werden. Eine hölzerne, provisorische Halle am Riehenring nahm beinahe die Hälfte der 831 Aussteller auf. Der Riehenring eignete sich als Standort gut, denn hier stand von 1855 (definitiv ab 1862) der alte Badische Bahnhof. 

 
Der alte Badische Bahnhof (heute Messegelände) ∙ Bild zVg. MCH Group
Der alte Badische Bahnhof (heute Messegelände)
 

Dass hier einst ein Bahnhof stand, daran erinnert uns ja bis heute das Restaurant mit dem Namen «Altes Warteck». Zwischen dem Bahnhof und eben diesem Restaurant, an der Ecke zur Clarastrasse, warteten einst die Kutscher auf ihre Fahrgäste, einem heutigen Taxistand gleich. Und um die Wartezeiten zu verkürzen, gönnten sich die wartenden Gäste und wohl auch mancher dieser Kutscher einen Humpen des gleichnamigen Biers. Ab 1913, als die Bahnanlage zum neuen Standort verlegt wurde, konnte auf dem alten Bahnhofareal zuerst die Basler Herbstmesse abgehalten werden. Jetzt sollte es hier auf dem im Grossen und Ganzen ungenutzten Areal zur Mustermesse kommen. So viel Platz hatte man auf die Schnelle aber dennoch nicht. Die übrigen Aussteller platzierte man im Casino, sowie in den Steinen-, Theater- und Rittergasseturnhallen. Alle Stände waren bloss 1 Meter tief, auf Wunsch wurden sie mit einem Tisch versehen; für die heute so wichtige Ausgestaltung boten sie keinen Spielraum. 100 Franken kostet der Quadratmeter. Völlig unerwartet kamen 300'000 Besucher. Natürlich waren dafür die Räumlichkeiten viel zu eng. Das Gute daran war aber, dass die Besucher dafür die Messe im ganzen Land bekannt machten.

 
Foyer des Stadtcasinos an der ersten Mustermesse 1917 ∙ Bild zVg. MCH Group
Foyer des Stadtcasinos an der ersten Mustermesse 1917
 

Idee war, dass der Besucher an der Messe eine Auswahl der Produkte zu sehen bekommt, also eben eine Mustermesse. Daneben sollte in einem Musterlager, als moderne Abwandlung des alten Kaufhauses, das ganze Angebot zu prüfen sein, um nach ihm zu bestellen. Problem nur, dass für ein solches Musterlager gar kein geeignetes Gebäude zur Verfügung stand ...! Wie dem auch sei, in jedem Fall verlangten die Aussteller gemäss Ritter bereits auf die zweite Messe hin mehrere Verbesserungen. Tiefere Stände und solche mit Kabinen wurden bereitgestellt, und mit dem neuen Direktor bekam die Mustermesse eine aktive, vollamtliche Leitung. Dagegen mutet es uns heute kleinbürgerlich an, wie ein paar Aussteller sich beklagten, dass Konkurrenzfirmen nah beieinander untergebracht waren, so sehe jeder täglich den andern und dessen Kundschaft dazu. Man sollte noch dazulernen …

 
Tabakstand an der Mustermesse 1918 ∙ Bild zVg. MCH Group
Tabakstand an der Mustermesse 1918
 

Nun, die zweite Messe hatte noch mehr Erfolg. Der dritten jedoch sah man bang entgegen, denn der Krieg war vorüber und sie fand erst noch gleichzeitig mit der Mustermesse in Leipzig statt. Dafür stand hier bei uns eine neue, grössere hölzerne Halle bereit. Attraktiv sollte das Ganze sein. Als erste Restaurateure verpflichtete man die Zollikofer Gebrüder König, die sich um Speis und Trank für die Besucher zu kümmern hatten. Spross dieser berühmten Gastronomen-Familie ist übrigens der legendäre ► Max König, einst Wirt des Restaurants Helm in der Eisengasse, eines der höchst erfolgreichen Restaurants, die traurigerweise trotzdem aus dem Basler Stadtbild verschwunden sind und nur noch in der Erinnerung weiterleben. Na gut, die ersten Mustermessetage verliefen offenbar flau, dann setzte plötzlich aber doch noch die Geschäftstätigkeit ein. Die Jahre 1920 bis 1924 sollten dann von einer Wirtschaftskrise gezeichnet sein, die auch die Messe zu spüren bekam. Es wirkte sich deshalb sicher günstig aus, dass die Messe nun von einer öffentlich-rechtlichen Genossenschaft getragen wurde, der «Genossenschaft Schweizer Mustermesse».

 
Grosser Andrang bei der Schweizer Mustermesse 1921 ∙ Bild zVg. MCH Group
Grosser Andrang bei der Schweizer Mustermesse 1921
 
Mustermesse-Brand 1923 ∙ Bild zVg. MCH Group
Mustermesse-Brand 1923
 

Als am Bettag 1923 die Halle am Riehenring völlig niederbrannte, realisierte man den definitiven Neubau, von dem man schon lange gesprochen hatte. Längst schon war man vom Plan abgerückt, die Mustermesse von Ort zu Ort durch die Schweiz wandern zu lassen. Sofort wurde nun der Basler Hallenneubau geplant und begonnen, womit gleichzeitig viele Arbeitslose beschäftigt werden konnten (was dem Grossen Rat den Entscheid sicher erleichterte, sich für den Neubau auszusprechen; trotz erheblichem Widerstand aus konservativen Kreisen). Der hintere Teil der Halle konnte noch 1925 fertig gestellt werden, der vordere (rote Bau mit dem später eingebauten Festsaal), der unlängst zugunsten des spektakulären Herzog & de Meuron-Neubaus abgerissen wurde, im Jahr darauf.
 
Folgen wir den Ausführungen Ernst Ritters, so übernahm die Messe im Zweiten Weltkrieg nochmehr als bei der Gründung die Aufgabe, den Schweizer Widerstandsgeist wachzuhalten, indem sie zeigte, dass die eigene Industrie, auch auf sich selbst gestellt und vielfach auf Alt- und Ersatzstoffe angewiesen, genügend Arbeitsplätze und Verdienst böten. 

 
General Guisan an der Mustermesse ∙ Bild zVg. MCH Group
General Guisan an der Mustermesse
 

Nach dem Krieg, von 1947 an, begann die Messe den Export zu fördern. Die Werbung bewies dem Ausland, dass sich hier ein Gesamtbild der schweizerischen Erzeugnisse anbietet. Und dennoch stellte sich immer wieder die ursprüngliche Frage, ob sich eine Internationalisierung, also auch das Zulassen von Ausstellern aus dem Ausland, nicht doch aufdränge. Und eine weitere Frage stellte sich den Messemachern: Wie könnte man die Gebäude, auch ausserhalb der Mustermesse, also im Rest des Jahres, nutzen? Die Lösung fand sich zum einen Teil, indem man begann, im Haupttrakt Säle einzubauen, zum Beispiel oben erwähnter Festsaal, die sich für Veranstaltungen aller Art nutzen liessen, insbesondere aber für die Durchführung von Kongressen.  

 
Den zweiten Teil zur Nutzungslösung bot aber die Entwicklung der Mustermesse, als «Mutter aller Messen» gleich selbst. Nach und nach entwickelten sich einzelne Bereiche der Mustermesse derart stark, dass sie als eigene Fachmessen aufzutreten begannen. Die «Messemutter» musste also ihre gross gewordenen «Kinder» ziehen lassen. Als erste Fachmesse wagte die «Holz» (Messe für die holzverarbeitende Industrie) in den Fünfzigerjahren die Eigenständigkeit. Grosse Bereiche wie die Baumesse «Swissbau», die Uhren- und Schmuckmesse «BASELWORLD» und zuletzt die Gartenmesse «Giardina» folgten diesem Beispiel. Diese Messen sind heute Schweiz- respektive weltweit die Leadveranstaltungen in ihren Fachgebieten. Im Grunde, aber auch tatsächlich, absorbieren sie der Mustermesse Besucherpotenzial.

 
Der Stand von Jaeger-LeCoultre an der Mustermesse 1947 ∙ Bild zVg. MCH Group
Der Stand von Jaeger-LeCoultre an der Mustermesse 1947
 

In jedem Fall sollte das Messegelände weiter wachsen. 1953 und 1954 wurde die zweite Messehalle gebaut, jene mit der markanten Uhr an der Fassade (eine baugleiche findet sich übrigens im Rheinkraftwerk Birsfelden). Von 1963 bis 1965 wurde die Halle 3 erstellt, 1984 wurde das eigene Kongresszentrum eingeweiht. Danach folgte der Ersatz der Halle 1, die 1998 und 1999 nach den Plänen von Theo Hotz neu erstellt wurde. In den Jahren 2012 und 2013 machte man sich erneut daran, die Messe auf den neusten Stand zu bringen. Die Halle 3 wurde neu gebaut. Neu und unübersehbar ist auch die gewaltige Verlängerung der Halle 1, der silberne Herzog & de Meuron-Bau. Seit dem Abschluss der Bauarbeiten stehen nun 141’000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Das einstige Vorbild Leipzig ist definitiv geschlagen. Jetzt geht es noch an Halle 5, jene mit dem Parkhaus.

 
Bau der Halle 2 1953/54 ∙ Bild zVg. MCH Group
Bau der Halle 2 1953/54
 

Die vergangenen Jahre waren für die alte Basler Mustermesse geprägt von vielen Namensänderungen, mitunter bedingt auch durch Fusionen, welche die Messe Basel zur Messe Schweiz machten. Trotzdem – und das ist irgendwie schön – bezeichnen noch viele vor allem ältere Menschen das Unternehmen als «Mustermesse», auch das Messegelände heisst bei den Baslerinnen und Baslern so. Logisch, die Bezeichnung hat sich über die Jahre so eingebürgert; und darüber hinaus hiess ja nicht nur die Messeveranstaltung so, sondern gleichzeitig auch die Messegesellschaft (Genossenschaft). Die Bezeichnung muba übrigens verdankt ihren heutigen Namen dem Volksmund: Im Laufe der Zeit etablierte sich die Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben der Mustermesse Basel. Die Messeleitung übernahm diesen Namen im Jahr 1984 und setzte ihn 1992 erstmals in einem Logo um. Vielen älteren Menschen ist aber auch das egal. Die Messe heisst «Mustermesse» und damit Punkt. 

 
Die «Mustermesse» heute ∙ Bild zVg. MCH Group
Die «Mustermesse» heute.
 
 

Besuchen Sie die 101. muba 2017!

Am Freitag, 12. Mai 2017, ist es wieder soweit: Die muba beginnt, die 101. muba! Während zehn Messetagen bietet die Traditionsmesse ihren Besuchern in kompakter, moderner und frischer Art eine Vielfalt an Produkten, Dienstleistungen und Sonderpräsentationen.

 
► Website 101. muba 2017 

 
 

Weitere Informationen

Literaturhinweise

  

Ritter, Ernst; Fürstenberger, Dr. Marcus: 500 Jahre Basler Messe
Helbing & Lichtenhahn; 1971; Gebunden 
 
Die Publikation ist leider nicht mehr erhältlich. 

 

Kury, Patrick Kury; Baur, Esther Baur (Hg.): Im Takt der Zeit.

Von der Mustermesse zur MCH Group

Christoph Merian Verlag; 2016; Gebunden 

 

«Im Takt der Zeit» ist erhältlich bei

 

► Buchhandlung Bider & Tanner
► Online bestellen

 
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