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Saison: Herbstmesse Basel

 

Panus mellitus: Der Lebkuchen

Artikel von Christian Rieder. Recherchiert von Isabelle Rieder. 11. Nov. 2011

 

Panus mellitus: Der Lebkuchen

 

Er ist mit seiner bis in die Antike reichenden Geschichte das mit Abstand traditionellste Produkt an der Basler Herbstmesse: Der Lebkuchen. Und er erinnert uns an die Zeiten, als man das Adventsfasten noch kannte. Ohne ihn hätte man diese entbehrungsreiche Zeit wohl kaum überlebt. Heute als Dachziegel verspottet, gibt man dem «Biberli» und sogar dem «Magenbrot» den Vorzug – zu Unrecht, wenigstens für echte Traditionalisten! ► Artikel lesen

 

Rosekiechli • Rosenküchlein

Artikel von Christian Rieder. 4. November 2011

 

Rosekiechli • Rosenküchlein

 

Ihren Namen haben sie von ihrer unverwechselbaren Blütenform, die ausgebackenen Eier-Zuckerteig-Köstlich- und Zerbrechlichkeiten. Ja, das Rosekiechli gehört zur Herbstmesse wie das Fasnachtskiechli zum Frühjahr. Wer keines verspeist hat – und dabei eine verdächtige Puderzuckerspur hinter sich lässt – war im Grunde gar nicht auf der Herbstmesse. Eine Spezialität, schlecht für die Figur, gut fürs Gemüt! ► Artikel lesen

 

Kromet! … und dr Mässbatze

Artikel von Christian Rieder. 28. Oktober 2011

 

Kromet! … und dr Mässbatze

 

Es ist immer noch Brauch in Basel: Immer zur Herbstmesse tauchen wohlwollende Verwandte und Bekannte, in erster Linie aber die Grosseltern oder Gotte und Götti (Patin/Pate) auf und überreichen den strahlenden Kindern den obligaten «Mässbatze», oder für Nicht-Baslerinnen und –Basler formuliert: Die Kinder werden mit Geld beschenkt, welches sie an der Herbstmesse nach freiem Gutdünken verjubeln können. Schon mal überlegt, was das soll? Steckt da etwa, wie meistens in Basel, eine lange (und vergessene) Geschichte dahinter? ► Artikel lesen

 

Basler Messebrauchtum

Artikel von Mike Stoll. 28. Oktober 2011

 

Verschwunden, vergessen und doch lebendig

 

Für viele Baslerinnen und Basler stellt das Einläuten der Messe ein altes, urbaslerisches Brauchtum dar. Dass hierbei der Messglöckner im Martinsturm nach alter Väter Sitte einen ersten wollenen Handschuh erhält und beim Ausläuten dann den zweiten, gilt bis heute als unumstössliche Tradition. Nur, so alt waren die Sitten der Väter dann auch wieder nicht! ► Artikel lesen

 

Weshalb die Basler Herbstmesse ...

Artikel von Mike Stoll. 21. Oktober 2011

 

Weshalb die Basler Herbstmesse eingeläutet wird

 

Die Herbstmesse kennt in Basel jedes Kind. Stolz rühmen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt mit «d‘ Mäss» sogar den ältesten Jahrmarkt der Schweiz in ihren Mauern zu beherbergen. Fragt der neugierige Laie aber, weshalb denn dieser herbstliche Jahrmarkt überhaupt als «Messe» bezeichnet und dann noch mit einer Glocke eingeläutet wird, so schweigen in der Regel die Baslerinnen und Basler beharrlich. Dies wollen wir nun ändern … ► Artikel lesen

 

Ressliryti

Artikel von Christian Rieder. 21. Oktober 2011

 

Ressliryti

 

Ringelreiten, Reitschule, zuweilen sagt man auch Ringelspiel – in Basel heisst das Ressliryti. Die Karusselle, besonders die alten mit den Pferden, sind – obwohl diese in keiner Weise mehr «State of the Art» sind – diskussionslos fester Bestandteil der Basler Herbstmesse. Oder gerade deshalb, strahlen sie doch ein Stück Nostalgie aus, auf welches wir keinesfalls verzichten wollen – ein Bisschen von der guten, alten Zeit. Für die Basler Herbstmesse in ihrem jahrmarktähnlichem Kleid heisst das: 19. Jahrhundert. ► Artikel lesen

 

Mässmogge • Messmocken

Artikel von Christian Rieder. 14. Oktober 2011

 

Mässmogge • Messmocken

 

Konfrontiert man die Baslerinnen und Basler mit dem Stichwort «Mässmogge», so beginnen Kinderaugen zu glänzen, die älteren Semester warnen mit in Falten gelegter Stirn vor hohen Zahnarztrechnungen und wieder andere fragen: «Meinst Du jetzt die Zuckerstengel von der Herbstmesse oder die gelbschwarzen Verkehrsteiler, die als abschreckende Pfosten auf den Verkehrsinseln stehen?» Wir meinen jene von der Herbstmesse, die gefüllten und die bonbonartigen – die zu Basel gehören wie kaum eine andere Schleckerei – und deren Geschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht. ► Artikel lesen