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Curiosa basiliensia

 

Basel; die Wildsau-Stadt

► Artikel von Christian Rieder. 4. September 2014

 

Basel; die Wildsau-Stadt

 

Unsere Wälder sind voll von Schwarzkitteln, unglaublich schlaue Viecher, die selbst die Jäger zum Narren halten. Basel, eingebettet in eine der wildsaureichsten Regionen der Welt, hat aber Zeit ihrer Geschichte eine ganz besondere Beziehung zu den borstigen Waldbewohnern, schon in der Keltenzeit, ganz besonders aber damals, als die wackern Ritter durch unsere Wälder klapperten. Die Wildsau-Affinität fällt dem aufmerksamen Stadtbesucher schon mal gerne auf, dem Sonntagsspaziergänger in unseren Wäldern wohl etwas weniger …! ► Artikel lesen

 

Basiliskenbrunnen

► Artikel von Christian Rieder. 15. Mai 2014

 

Basiliskenbrunnen

 

Sie begeistern Gross und Klein, die nach einem Entwurf von Wilhelm Bubeck gegossenen Basiliskenbrunnen. Wie so vieles im schönen Basel haben auch diese im Volksmund als «Basilisgge-Brünneli» bekannten öffentlichen Brunnen eine lange Geschichte. Dass sie überhaupt exstieren, hat einen ästhetischen Grund, denn die Vorgänger fanden die Baslerinnen und Basler schlicht und einfach grauenhaft anzusehen. Und wenn das kein Grund ist … ► Artikel lesen

 

Wie die Hebelstrasse zu ihrem Namen kam

► Artikel von Christian Rieder. 7. Mai 2014

 

Wie die Hebelstrasse zu ihrem Namen kam

  
In Basel ist man stolz auf Johann Peter Hebel, gilt der in Basel geborene und grösstenteils hier aufgewachsene Schriftsteller, Theologe und Pädagoge gemeinhin als der bedeutendste alemannische Mundartdichter. Sogar Johann Wolfgang von Goethe, der ja selbst zwei Wochenenden in Basel verbrachte, zählt zu den grossen Bewunderern dieses Mannes. Goethe schrieb über Hebel unter anderem, er sei «ein ganz trefflicher Mann». Auch von Gottfried Keller und von Jean Paul wurde er hochgeschätzt. Von den (Ge)brüder Grimm sowieso. Logisch wurde eine Strasse nach ihm benannt. Nur die Falsche! ► Artikel lesen

 

Der wundersame Fall der Margret R.

► Artikel von Mike Stoll. 31. Mai 2013

 

Der wundersame Fall der Margret R.

  
Auch wenn sich bis heute vielleicht nicht mehr alle Details dieser schrecklichen Ereignisse als wahrhaft historisch rekonstruieren lassen, so darf man doch sagen, dass der wundersame Fall der Margret R. stellvertretend für all die Prozesse stehen kann, in denen nach damaligem Rechtsempfinden «fehlgeleitete» Frauen in Basel zum Tod durch «Schwemmen» verurteilt wurden. ► Artikel lesen

 

Die Gemse war’s ...

► Artikel von Mike Stoll. 24. Mai 2013

 

Die Gemse war’s, sie riss die Mauer nieder!

  
Noch heute steht sie edel, stolz und still, den Kopf leicht zur Seite abgewendet auf ihrem Sockel. Die Gemse auf ihrem Brunnenstock, ein scheues Tier der Berge mitten in der Basler Altstadt, meidet gern den Blickkontakt. Der kundige Bewohner dieses Berges aber weiss, welch‘ düsteres Vermächtnis uns der Brunnen brachte, den sie nun hütet. ► Artikel lesen

 

Ratsherr und Kalbskopf

► Artikel von Mike Stoll. 5. April 2013

 

Ratsherr und Kalbskopf

   
Dass auch in Basel die Westen der Politiker nicht weisser sind als anderswo, ist eine Binsenwahrheit. Wenn sie dann aber Blut verspritzt unter der offiziellen Amtstracht hervorlugen, verheisst das in der Regel nichts Gutes! Und es bedarf schon eines ganzen Kalbskopfs, um deren Träger zu einem umfassenden Geständnis zu bewegen. So geschehen im sagenhaften Basel … ► Artikel lesen

 

Vogel Gryff auf Abwegen

► Artikel von Mike Stoll. 11. Januar 2013

 

Vogel Gryff auf Abwegen

   
Alljährlich wiederkehrendes Brauchtum gibt dem Menschen einen gewissen Halt in einer sich immer schneller drehenden Welt. Das ist gut so und auch im Kleinbasel nicht anders! Jedes Jahr im Januar hält hier der Vogel Gryff Einzug und verspricht dem Betrachter mit der Regelmässigkeit eines Schweizer Uhrwerks abzulaufen: Die Talfahrt des Wilden Mannes, der Tanz auf der Mittleren Brücke und der Umgang durch die «mindere» Stadt. «The same procedere as last year?» Gewiss, aber keine Regel ohne Ausnahme! ► Artikel lesen

 

Ueli der Narr; fest und flüssig

► Artikel von Mike Stoll. 11. Januar 2013

 

Ueli der Narr; fest und flüssig

   
In Basel kennt man ihn in dreierlei Form: Am Vogel Gryff im Januar rennt er mit der klippernden Sammelbüchse durchs Kleinbasel, zur Fasnachtszeit zieht er pfeifend und trommelnd durch Basels Gassen und das ganze Jahr über steht er als lokale Bierspezialität allen durstigen Bewohnerinnen und Bewohnern zu Diensten: unser Ueli. ► Artikel lesen

 

Der Hahn muss sterben!

► Artikel von Mike Stoll. 31. August 2012

 

Der Hahn muss sterben!

  
Im Jahre 1474 wird in der Gerbergasse ein schwarzer, elfjähriger Hahn aufgegriffen. Die Basler Bürger werfen ihm vor, am helllichten Tage mitten auf der Gasse ein Ei gelegt zu haben. Dem armen Federvieh wird der Prozess gemacht, und der schnell gefasste Urteilsspruch lautet sodann: Tod durch Enthauptung! ► Artikel lesen

 

Ein kesselfressendes Untier

► Artikel von Mike Stoll. 15. Juni 2012

 

Ein kesselfressendes Untier im «Minderen Basel»

   
Anfang des 18. Jahrhunderts blühte in den engen Gassen Kleinbasels das Gewerbe. Emsige Gesellen schwangen unter den wachsamen Augen ihrer Meister behände ihre Werkzeuge. Ja, selbst einfache Handwerker wie Kesselflicker fanden hier ein stattliches Zubrot. Glaubt man allerdings den Erzählungen, die aus der guten, alten Zeit an unser Ohr dringen, so haben sie dies auch einem Kleinbasler Untier zu verdanken … ► Artikel lesen

 

Vom Spalentier und Wildpinklern

► Artikel von Mike Stoll. 1. Juni 2012

 

Vom Spalentier und Wildpinklern

   
Jedes Jahr, wenn in Basel die Temperaturen steigen, und die Röcke der feschen Baslerinnen wieder kürzer werden, mehrt sich nicht nur der Durst der männlichen Bewohner dieser Stadt, sondern damit auch deren Harndrang. Obwohl die Stadt den unverbesserlichen Wildpinklern mit modernster Sanitärtechnik den Kampf angesagt hat, macht sich leider noch immer der stechende Geruch gelassenen Wassers breit… und seit Alters her man kennt den Täter ganz genau! ► Artikel lesen

 

Kromet! … und dr Mässbatze

Artikel von Christian Rieder. 28. Oktober 2011

 

Kromet! … und dr Mässbatze

 

Es ist immer noch Brauch in Basel: Immer zur Herbstmesse tauchen wohlwollende Verwandte und Bekannte, in erster Linie aber die Grosseltern oder Gotte und Götti (Patin/Pate) auf und überreichen den strahlenden Kindern den obligaten «Mässbatze», oder für Nicht-Baslerinnen und –Basler formuliert: Die Kinder werden mit Geld beschenkt, welches sie an der Herbstmesse nach freiem Gutdünken verjubeln können. Schon mal überlegt, was das soll? Steckt da etwa, wie meistens in Basel, eine lange (und vergessene) Geschichte dahinter? ► Artikel lesen

 

Das Totengässlein zu Basel

Artikel von Mike Stoll. 12. August 2011

 

Das Totengässlein zu Basel

  
Noch heute zieht sich schwungvoll ein Gässchen von der Talstadt hoch zur Peterskirche, dessen Name nach wie vor die Phantasie des Lesers zu beflügeln weiss: das Totengässlein. Fragt man den Passanten, woher denn dieser grausige Name kommt, so sieht man den gemeinen Basler oftmals Achsel zuckend von dannen ziehen oder sich dann eben in wilde Spekulationen verstricken. Dies wollen wir nun mit diesem Artikel ändern! ► Artikel lesen

 

Die Basler Zeit

Artikel von Mike Stoll. 18. März 2011

 

Die Basler Zeit

 

«Basel tickt anders!» Dieser Slogan des Basler Stadtmarketings mag nicht nur an der Basler Fasnacht seine Gültigkeit haben, zielt er doch unmittelbar auf Basels Selbstverständnis als Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftstadt, das hier am Dreiländereck zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich in der Tat speziell – oder eben «anders» – geartet ist als sonstwo. Dass wir aber in dieser Stadt bis ins Jahr 1798 tatsächlich anders tickten, ist nicht Selbstverständnis, sondern historischer Fakt! ► Artikel lesen

 

Berri's Basler Dybli-Briefkästen

Artikel von Christian Rieder. 25. Februar 2011

 

Berri's Basler Dybli-Briefkästen

 

Am 1. Juli 1845 wurden in Basel die so genannten «Berri-Briefkästen» in Betrieb genommen, zusammen mit der Ausgabe der weltberühmten Briefmarke «Basler Dybli» – eine der ersten und heute wertvollsten Briefmarken der Welt! Und die typischen blauen Briefkästen konnten sich halten, glanzvoll erfüllen sie noch immer ihre Funktion. ► Artikel lesen