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Curiosa basiliensia

 

Basel; die Wildsau-Stadt

Artikel von Christian Rieder. 27. Januar 2012

 

Basel; die Wildsau-Stadt

 

Unsere Wälder sind voll von Schwarzkitteln, unglaublich schlaue Viecher, die selbst die Jäger zum Narren halten. Basel, eingebettet in eine der wildsaureichsten Regionen der Welt, hat aber Zeit ihrer Geschichte eine ganz besondere Beziehung zu den borstigen Waldbewohnern, schon in der Keltenzeit, ganz besonders aber damals, als die wackern Ritter durch unsere Wälder klapperten. Die Wildsau-Affinität fällt dem aufmerksamen Stadtbesucher schon mal gerne auf, dem Sonntagsspaziergänger in unseren Wäldern wohl etwas weniger …! ► Artikel lesen

 

Kromet! … und dr Mässbatze

Artikel von Christian Rieder. 28. Oktober 2011

 

Kromet! … und dr Mässbatze

 

Es ist immer noch Brauch in Basel: Immer zur Herbstmesse tauchen wohlwollende Verwandte und Bekannte, in erster Linie aber die Grosseltern oder Gotte und Götti (Patin/Pate) auf und überreichen den strahlenden Kindern den obligaten «Mässbatze», oder für Nicht-Baslerinnen und –Basler formuliert: Die Kinder werden mit Geld beschenkt, welches sie an der Herbstmesse nach freiem Gutdünken verjubeln können. Schon mal überlegt, was das soll? Steckt da etwa, wie meistens in Basel, eine lange (und vergessene) Geschichte dahinter? ► Artikel lesen

 

Ueli der Narr; fest und flüssig

Artikel von Mike Stoll. 2. September 2011

 

Ueli der Narr; fest und flüssig

   
In Basel kennt man ihn in dreierlei Form: Am Vogel Gryff im Januar rennt er mit der klippernden Sammelbüchse durchs Kleinbasel, zur Fasnachtszeit zieht er pfeifend und trommelnd durch Basels Gassen und das ganze Jahr über steht er als lokale Bierspezialität allen durstigen Bewohnerinnen und Bewohnern zu Diensten: unser Ueli. ► Artikel lesen

 

Das Totengässlein zu Basel

Artikel von Mike Stoll. 12. August 2011

 

Das Totengässlein zu Basel

  
Noch heute zieht sich schwungvoll ein Gässchen von der Talstadt hoch zur Peterskirche, dessen Name nach wie vor die Phantasie des Lesers zu beflügeln weiss: das Totengässlein. Fragt man den Passanten, woher denn dieser grausige Name kommt, so sieht man den gemeinen Basler oftmals Achsel zuckend von dannen ziehen oder sich dann eben in wilde Spekulationen verstricken. Dies wollen wir nun mit diesem Artikel ändern! ► Artikel lesen

 

Die Gemse war’s ...

Artikel von Mike Stoll. 12. August 2011

 

Die Gemse war’s, sie riss die Mauer nieder!

  
Noch heute steht sie edel, stolz und still, den Kopf leicht zur Seite abgewendet auf ihrem Sockel. Die Gemse auf ihrem Brunnenstock, ein scheues Tier der Berge mitten in der Basler Altstadt, meidet gern den Blickkontakt. Der kundige Bewohner dieses Berges aber weiss, welch‘ düsteres Vermächtnis uns der Brunnen brachte, welchen sie nun hütet. ► Artikel lesen

 

Der Hahn muss sterben!

Artikel von Mike Stoll. 5. August 2011

 

Der Hahn muss sterben!

  
Im Jahre 1474 wird in der Gerbergasse ein schwarzer, elfjähriger Hahn aufgegriffen. Die Basler Bürger werfen ihm vor, am helllichten Tage mitten auf der Gasse ein Ei gelegt zu haben. Dem armen Federvieh wird der Prozess gemacht, und der schnell gefasste Urteilsspruch lautet sodann: Tod durch Enthauptung! ► Artikel lesen

 

Basiliskenbrunnen

Artikel von Christian Rieder. 6. Mai 2011

 

Basiliskenbrunnen

 

Sie begeistern Gross und Klein, die nach einem Entwurf von Wilhelm Bubeck gegossenen Basiliskenbrunnen. Wie so vieles im schönen Basel haben auch diese im Volksmund als «Basilisgge-Brünneli» bekannten öffentlichen Brunnen eine lange Geschichte. Dass sie überhaupt exstieren, hat einen ästhetischen Grund, denn die Vorgänger fanden die Baslerinnen und Basler schlicht und einfach grauenhaft anzusehen. Und wenn das kein Grund ist … ► Artikel lesen

 

Die Basler Zeit

Artikel von Mike Stoll. 18. März 2011

 

Die Basler Zeit

 

«Basel tickt anders!» Dieser Slogan des Basler Stadtmarketings mag nicht nur an der Basler Fasnacht seine Gültigkeit haben, zielt er doch unmittelbar auf Basels Selbstverständnis als Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftstadt, das hier am Dreiländereck zwischen der Schweiz, Deutschland und Frankreich in der Tat speziell – oder eben «anders» – geartet ist als sonstwo. Dass wir aber in dieser Stadt bis ins Jahr 1798 tatsächlich anders tickten, ist nicht Selbstverständnis, sondern historischer Fakt! ► Artikel lesen

 

Berri's Basler Dybli-Briefkästen

Artikel von Christian Rieder. 25. Februar 2011

 

Berri's Basler Dybli-Briefkästen

 

Am 1. Juli 1845 wurden in Basel die so genannten «Berri-Briefkästen» in Betrieb genommen, zusammen mit der Ausgabe der weltberühmten Briefmarke «Basler Dybli» – eine der ersten und heute wertvollsten Briefmarken der Welt! Und die typischen blauen Briefkästen konnten sich halten, glanzvoll erfüllen sie noch immer ihre Funktion. ► Artikel lesen