Patronat
 
 

Hauptsponsoren

 
 

Cosponsoren

 
 

Partner

 
 

Gönner

 
 

Culinaria • Spezialitäten

 

Von der «Faschtewaije»

► Artikel von Christian Rieder

 

Von der «Faschtewaije»

 

Das typische regionale Hefeteiggebäck lieben die Baslerinnen und Basler innig – gefüllt und ungefüllt. Was die Fastenwähe aber eigentlich ist, wissen weder Geschichtsforscher noch Bäcker. Was aber die Baslerinnen und Basler wissen: Zwischen Mitte Januar und bis vor Ostern ist Saison – und nur dann, ja nur dann werden Faschtewaije verkauft. ► Artikel lesen

 

Die Basler Käse- und Zwiebelwähe

► Artikel von Christian Rieder

 

Die Basler Käse- und Zwiebelwähe

 

Sie gehören zum «Morgestraich» wie die Mehlsuppe: Die traditionellen Basler «Ziibele- und Kääswaije». Handelt es sich dabei aber um Fasten- oder Festspeisen? Den Baslern ist’s egal: So lange sich die wackerschen Bäcker um die Versorgung der Basler Beizen kümmern, werden sie wohl Tradition bleiben. ► Artikel lesen

 

Vom Basler Fasnachtskiechli

► Artikel von Christian Rieder

 

Vom Basler Fasnachtskiechli (Fasnachtsküchlein)

 

D’Fasnachtskiechli, Basels erotischstes Fasnachtsgebäck. Die Hauchdünnen haben lange Zeit für viel Unruhe am schmutzigen Donnerstag geführt, ja bis zu Gerichtsfällen ist es gekommen. Und trotzdem liebt man zu Basel die puderzuckergestäubte Zebrechlichkeit bis zum heutigen Tag. Gäbe es aber die Grossverteiler nicht, wären die Fasnachtskiechli wohl ausgestorben. Nur noch zwei Basler Bäcker stellen diese in ihren Backstuben her. ► Artikel lesen

 

Vom Bohnenkönig und Dreikönigskuchen

► Artikel von Christian Rieder

 

Vom Bohnenkönig und Dreikönigskuchen

 

Der Dreikönigskuchen ist unser Brauchtumsgebäck für den Dreikönigstag, ein süsser Hefeteigkuchen mit einem Mittelstück, auf das eine Krone aus Plastik oder Karton gesetzt wird, und mit kugeligen Stücken, die wie ein Kranz das Mittelstück umgeben. Eingebacken ist eine kleine weisse Königsfigur aus Kunststoff, die den Finder sozusagen per kulinarischen Losentscheid zum König oder Königin für einen Tag macht und ihn berechtigt, sich die Krone aufzusetzen und für einen Tag Wünsche zu äussern und Befehle zu erteilen. Perfekte Sache, nicht wahr? Die Frage ist nur, was machen wir da eigentlich – und wie lange schon?  ► Artikel lesen

 

Gaatoodemylängli

► Artikel von Christian Rieder

 

Gaatoodemylängli

 

Ist es nicht schön, zu was für Wortschöpfungen die Basler fähig sind? Gaatoodemylängli, das Mailänderli. Wer aber solch Schönes schöpft, der muss es auch wirklich lieben. Und tatsächlich, die Basler lieben das Mailänderli, mehr als jedes andere «Wiehnachtsgutzi». Ja die Basler lieben es so sehr, dass während des Zweiten Weltkriegs gar das Kriegsmailänderli erfunden wurde, gefertigt aus Ersatzprodukten; manche erinnern sich vielleicht noch daran. Was aber viele wohl vergessen haben, das Gaatoodemylängli ist eigentlich gar kein «Wiehnachtsgutzi» … ► Artikel lesen

 

Mässmogge • Messmocken

► Artikel von Christian Rieder

 

Mässmogge • Messmocken

 

Konfrontiert man die Baslerinnen und Basler mit dem Stichwort «Mässmogge», so beginnen Kinderaugen zu glänzen, die älteren Semester warnen mit in Falten gelegter Stirn vor hohen Zahnarztrechnungen und wieder andere fragen: «Meinst Du jetzt die Zuckerstengel von der Herbstmesse oder die gelbschwarzen Verkehrsteiler, die als abschreckende Pfosten auf den Verkehrsinseln stehen?» Wir meinen jene von der Herbstmesse, die gefüllten und die bonbonartigen – die zu Basel gehören wie kaum eine andere Schleckerei – und deren Geschichte weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht. ► Artikel lesen

 

Käskiechli • Käseküchlein

► Artikel von Christian Rieder

 

Käskiechli • Käseküchlein

 

Was wäre die Basler Herbstmesse ohne eine «tour gourmand» über den Petersplatz? Eine Wurst vom Grill muss her – logisch, dann ein das Gewissen beruhigender Abstecher zum karitativen Maiskolben-Stand und gleich weiter in Richtung «Jeffery-Steak», zum Schluss ein «Rosekiechli» – und für den Nachhauseweg: Gebrannte Mandeln und eine ordentliche «Gugge» Magenbrot. Etwas vergessen? «Ja klar», rufen jetzt wohl alle Baslerinnen und Basler im Chor: Das Käseküchlein – oder genauer genommen: «s’Wacker-Käskiechli»! Es ist, neben den Süsswaren, die wohl berühmteste Köstlichkeit der Herbstmesse! ► Artikel lesen

 

Rosekiechli • Rosenküchlein

► Artikel von Christian Rieder

 

Rosekiechli • Rosenküchlein

 

Ihren Namen haben sie von ihrer unverwechselbaren Blütenform, die ausgebackenen Eier-Zuckerteig-Köstlich- und Zerbrechlichkeiten. Ja, das Rosekiechli gehört zur Herbstmesse wie das Fasnachtskiechli zum Frühjahr. Wer keines verspeist hat – und dabei eine verdächtige Puderzuckerspur hinter sich lässt – war im Grunde gar nicht auf der Herbstmesse. Eine Spezialität, schlecht für die Figur, gut fürs Gemüt! ► Artikel lesen

 

Basler Osterfladen

► Artikel von Christian Rieder

 

Basler Osterfladen

 

Überall strahlen sie einem in der Vorosterzeit entgegen, die typischen Basler Osterfladen. Und mit diesem Gebäck haben wir ein wirklich traditionelles Stück Basel vor uns. Sogar Martin Luther hat es besungen. Zubereitungsarten gibt es unzählige – und eigentlich sind sie alle köstlich. Nur eine Osterfladenregel muss eingehalten sein: Das Gebäck muss ganz frisch auf den Tisch kommen, sonst droht der Erstickungstod! ► Artikel lesen

 

Crémant d'Alsace

► Artikel von Christian Rieder

 

Komm schnell, ich trinke Sterne!

 

«Es muss nicht immer Kaviar sein.» So titelte der österreichische Schriftsteller Johannes Mario Simmel seinen 1960 veröffentlichten Roman. Nein, Kaviar muss es tatsächlich nicht immer sein. Genauso wenig wie es immer Champagner sein muss. Crémant d’Alsace tut es auch. Letzterer ist erheblich günstiger – und er ist hervorragend! Und er kommt von hier, aus unserer Region! Eine «Glepfmoscht»-Empfehlung für die bevorstehenden Festtage. ► Artikel lesen

 

Änisbrötli • Springerli

► Artikel von Christian Rieder

 

Änisbrötli • Springerli

 

Eigentlich sind sie eine geniale Idee, die Änisbrötli, ausgeformt unter Zuhilfenahme der kunstvollen Modeln. Denn der Änisbrötliteig, der ja getrocknet, bevor er gebacken wird, hat eine ganz besondere Eigenschaft: Er wächst beim Backen in die Höhe, auf die doppelte Höhe, und dabei bildet sich am unteren Rand der typische Fuss. Das Änisbrötli wächst also nicht in die Breite, was die wunderbaren Bildmotive und Reliefs verzerren würde. Eben genial halt! In der Änisbrötli-Hochburg Basel wird das Bildgebäck als «Wiehnachtsgutzi» genauso geschätzt wie zu anderen festlichen Anlässen – und als sogenanntes «Drachefueter» sowieso. ► Artikel lesen

 

Grättimaa vs. Grittibänz

► Artikel von Christian Rieder

 

Grättimaa vs. Grittibänz

 

Wenn sich der Santiklaus, wie man den Nikolaus in Basel so liebevoll nennt, aufmacht und schweren Schrittes durch den dunklen Schwarzwald in Richtung Basel losstapft, dann ist es für die Bäckerinnen und Bäcker höchste Zeit: Die Grättimänner haben Hochsaison – genau einen Tag lang; genau am 6. Dezember. So richtig es ist, dass der Santiklaus bei uns aus dem Schwarzwald kommt und nicht etwa vom Nordpol, so richtig ist auch dies: Grättimänner die gibt es nur in Basel! ► Artikel lesen

 

s’Brunsli • Baslerbraun

► Artikel von Christian Rieder

 

Herbstmesse vorbei. Die Adventszeit steht vor der Tür. Bald schon versammelt man sich wieder in der heimischen Küche: Die gemeinsame Herstellung traditioneller Süsslichkeiten steht auf dem Programm, in Basel liebevoll «Wiehnachtsgutzi» geheissen. Neben «Änisbrötli», «Mailänderli» und Zimtstern gesetzt ist in jeder Basler Küche: «s’Brunsli» als beliebter Vertreter der «Edel-Ur-Wiehnachtsgutzi». ► Artikel lesen

 

Dinkel: Das Korn der Alemannen

► Artikel von Christian Rieder

 

Dinkel: Das Korn der Alemannen

 

Was wäre aus unserer Region geworden, hätte es den Dinkel nicht gegebenen, über Jahrhunderte das Hauptnahrungsmittel unserer Vorfahren? «Dinkel», «Spelz», «Vesen», «Schwabenkorn», wie auch immer. Vom Weichweizen längst verdrängt, erlebt er seit einigen Jahren eine Renaissance, unterstützt von engagierten Bauern, innovativen Bäckern – und der Spitzengastronomie. Eine Rückbesinnung auf unser uraltes Getreide, ein Stück Kulturgeschichte. ► Artikel lesen

 

Vom Magenbrot und den Magenmorsellen

► Artikel von Christian Rieder

 

Vom Magenbrot und den Magenmorsellen

 

Viele Spezialitäten gehören zur Basler Herbstmesse, müssen unbedingt probiert sein: «Käskiechli», Magenbrot selbstverständlich, gebrannte Mandeln, Lebkuchen und dabei im Speziellen die «Dijoner» und «Biberli», «Rosekiechli», gestreuselte Schokoladenbananen, Türkischer Honig, besonders aber die Mässmögge – und die Magenmorsellen, denn die sind halt schon ziemlich typisch baslerisch – echte Exklusivitäten. ► Artikel lesen

 

Klöpfer, Cervelat: Der Hugenotte ...

► Artikel von Christian Rieder

 

Klöpfer, Cervelat: Der Hugenotte unter den Würsten

 

Es ist die Schweizer Nationalwurst, vertreten an jedem Volksfest – am Schweizer Bundesfeiertag logischerweise – und genauso selbstverständlich auch an der Basler Herbstmesse. Gegen 160 Millionen Stück werden jedes Jahr hergestellt, das sind somit im Schnitt rund 20 Stück pro Einwohner und Jahr, die da gemampft werden, Vegetarier und Nichtwurstesser mit eingeschlossen. Wichtig: Wer in Basel das Volk nicht auf sich hetzen will, sollte weder von Cervelas noch von Cervelat sprechen, sondern ausschliesslich vom Klöpfer! ► Artikel lesen

 

Munsterkäse

► Artikel von Christian Rieder

 

Munsterkäse

 

Ist ein echter Munsterkäse in der Nähe, wird ihn Ihre Nase zweifelsfrei registrieren. Ihn aber als «Stinker» zu bezeichnen, zeugt nicht wirklich von kulinarischem Sachverstand. Wer nur ein einziges Mal die Chance bekommen hat, einen Munster fermier zu verkosten, der weiss von den schier unglaublichen, runden und feinen Geschmacksexplosionen im Gaumen zu berichten. Die Kunst ist nur, an einen der seltenen und begehrten Munster fermier zu kommen. ► Artikel lesen

 

Fudiweggli

► Artikel von Christian Rieder

 

Fudiweggli

 

Es ist ein mit Eigelb vergoldetes Luxusgebäck, das sogar als Fasnachtsmarsch zu Ehren kam. Darf man dem Fudiweggli aber überhaupt noch so sagen oder wirft einem der Bäcker sogleich aus dem Laden? Wie kam das Gebäck überhaupt zu seinem Namen, zum «Fudi» und zum «Weggli»? Spurensuche für ein Gebäck, das in Basel gleich zwei exklusive Namen trägt. ► Artikel lesen

 

Der Gugelhopf

► Artikel von Christian Rieder

 

Der Gugelhopf

 

Unnachahmlich locker in der Krume muss er sein, keines Falls zu fett und schon gar nicht zu trocken. Ach ja – und unter gar keinen Umständen darf er zu süss sein. Ein guter Gugelhopf ist eine kulinarische Kostbarkeit. Bis ins 17. Jahrhundert können wir diesen Kuchen mit seiner eigenwilligen Form zurückverfolgen und wissen von seiner Blüte in der Biedermeierzeit – und von seines salzigen Bruders Dauerpräsenz an jedem Apéro. Der Gugelhopf, König einer jeden «Hundsverlochete». ► Artikel lesen

 

Burgermeister(li)

► Artikel von Christian Rieder

 

Burgermeisterli – dem Baselbieter sein Absinth

 

Eigentlich müsste er ein Basler «Mitbringsel» erster Klasse sein wie das Läckerli. Ist er aber nicht, dieser (wenigstens ursprünglich) zweimal gebrannte, klare Kräuterschnaps mit seinem typischen Anisgeschmack. Warum ist er es nicht? Weil ihn kaum mehr einer kennt. Beim Bekanntheitsgrad hat der Absinth die Nase absolut vorne (denken wir nur schon an die weltberühmten Absinth-Säufer wie Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Oscar Wilde und wie sie alle hiessen). Eigentlich schade, denn das Burgermeisterli ist eine wirklich echte, tatsächliche Basler Erfindung. Oder bleiben wir ganz korrekt: Das Burgermeisterli ist eine auf dem heutigen Boden des Kanton Basel-Landschaft gemachte Erfindung eines Baslers. Na dann: Prost! ► Artikel lesen

 

Galgenfischerhäuschen und Basler Salm

► Artikel von Christian Rieder

 

Vom Galgenfischerhäuschen und dem Basler Salm

 

Sie gehören zweifelsfrei zu den Einmaligkeiten Basels, unsere Fischergalgen, die malerisch als schmucke Häuschen diesseits und jenseits am Rheinbord kleben und dem Basler Stadtbild zu einzigartiger Romantik verhelfen. In dieser liebenswerten Form sind diese aber noch gar nicht so alt. Früher kannte man nur einfache «Galgengerüste», so genannte Salmenwaagen. Und zu was dienten die? Na klar, zum Lachsfang selbstverständlich! ► Artikel lesen

 

Wie die Kartoffel zu ihrem Namen kam

► Artikel von Christian Rieder

  

Wie die Kartoffel zu ihrem Namen kam

  

Was wären wir bloss ohne die Kartoffel? «Härdöpfel» sagen wir, abgeleitet von Erdapfel. Grumbeer oder Grundbirne hören wir im benachbarten Markgräflerland und zuweilen im Elsass sagen. Der Begriff Kartoffel erinnert uns an Trüffel, italienisch tartufolo, mit denen sie am Anfang durch die Europäer verglichen wurde. Und dann haben wir all die Bezeichnungen rund um «patata», abgeleitet von Batate (Süsskartoffel), was aufgrund der Ähnlichkeit zur «papa» der Inka (der eigentlichen Kartoffel) zur Vermischung der beiden Begriffe führte. Und so weiter und so fort. Aber eigentlich egal. Korrekt heisst die Kartoffel «Solanum tuberosum», überall auf der Welt. Die Frage ist, wie und vor allem wo sie zu ihrem Namen kam. ► Artikel lesen

 

Die Basler Mehlsuppe

► Artikel von Christian Rieder

 

Die Basler Mehlsuppe

 

Schon die Römer löffelten sie vor bald 2000 Jahren vor den Toren Basels: Die Mehlsuppe! Sie bildet zusammen mit der Zwiebel- und Käsewähe das kulinarische Dreigestirn an der Basler Fasnacht. Und trotzdem fragt man sich, was diese ausgesprochene Fastenspeise an der Fasnacht verloren hat. Was aber feststeht: Gut gemacht ist sie bis heute ein Hochgenuss! ► Artikel lesen

 

Basel und das Cordon bleu

► Artikel von Christian Rieder

 

Basel und das Cordon bleu

 

Wahrscheinlich noch vor dem Fondue und dem Raclette, ja sowieso vor dem Zürcher Geschnetzelten, steht an einsamer Spitze das Schweizer Nationalgericht Nummer 1: Cordon bleu. Panierte Kalbsschnitzel, gefüllt mit gekochtem Schinken und Käse, der beim Braten des Schnitzels im Butterschmalz so wunderbar schmilzt. Ein Traum! Kaum ein gutbürgerliches Lokal, in dem diese Köstlichkeit nicht ihren festen Platz auf der Speisekarte hat. Besonders auch in Basel – und dann noch wie! ► Artikel lesen

 

Königlicher Spargel

► Artikel von Christian Rieder

 

Königlicher Spargel

 

Spargelzeit. Pilgerzeit für Baslerinnen und Basler. Die einen bevorzugen die Fahrt ins Elsass, die andern schwören aufs Badische. Und die Dritten lassen sich den Spargel nach Basel bringen. Genossen wird praktisch ausschliesslich der köstliche Bleichspargel. Und gerade bei diesem gibt es unglaubliche qualitative Unterschiede. Jede Baslerin und jeder Basler hat seine eigene Bezugsquelle, auf die geschworen wird. Worüber sich alle einig sind: Der Spargel muss am Morgen des gleichen Tages gestochen sein, wenn er abends auf den Tisch kommt. Frisch, frisch, frisch muss er sein! ► Artikel lesen