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Basel im 19. Jahrhundert

 

Vom Sandmännchen

► Artikel von Christian Rieder. 17. Januar 2014

 

Vom Sandmännchen

  

Wer kennt es nicht, das Sandmännchen mit seiner roten Zipfelmütze und dem Spitzbärtchen? Oder sagen wir genauer, das Fernseh-Sandmännchen. Wussten Sie, dass dieses eigentlich aus der DDR stammt? Es schaffte es dort vor über 50 Jahren als erstes auf die Mattscheibe, wenig später dann auch im Westen. Doch was ist ein Sandmännchen wirklich? Oder noch besser gefragt: Was ist ein Basler Sandmännchen – oder Sandweibchen, und wo kommt ein solches her? ► Artikel lesen

 

Die Gemse war’s ...

► Artikel von Mike Stoll. 24. Mai 2013

 

Die Gemse war’s, sie riss die Mauer nieder!

  
Noch heute steht sie edel, stolz und still, den Kopf leicht zur Seite abgewendet auf ihrem Sockel. Die Gemse auf ihrem Brunnenstock, ein scheues Tier der Berge mitten in der Basler Altstadt, meidet gern den Blickkontakt. Der kundige Bewohner dieses Berges aber weiss, welch‘ düsteres Vermächtnis uns der Brunnen brachte, welchen sie nun hütet. ► Artikel lesen

 

Käsmerian • Basler Braumeister und Wirt

► Artikel von Mike Stoll. 1. März 2013

 

Käsmerian • Basler Braumeister und Wirt

  

Hören Baslerinnen und Basler den Namen Merian, so denken die Meisten sogleich an die vornehme Familie Merian, an den berühmten Kupferstecher Matthäus Merian, den grosszügigen Christoph Merian oder den begnadeten Architekten Amadeus Merian. Lediglich ein paar wenige wissen, dass dieses bekannte Basler Geschlecht auch grosse Braumeister hervorgebracht hat. Der Bekannteste von Ihnen: dr Käsmerian. ► Artikel lesen

 

Die Sache mit dem Spinat

► Artikel von Christian Rieder. 16. November 2012

 

Die Sache mit dem Spinat

  

Es sind zwei gänzlich von einander unabhängige, unterschiedliche Geschichten, die irgendwann zu einer verschmelzen sollten, oder sagen wir besser: zu einem folgenreichen, ja folgenschweren Gerücht. Die eine Geschichte spielt im fernen Amerika, die andere hier bei uns in Basel. Das Thema ist: Spinat. Oder anders formuliert, weshalb wohl auch Sie als Kind mit dem grauenhaft bittern Grünzeug vollgestopft wurden. Man hat es wohl gut gemeint mit Ihnen; unnötig war’s trotzdem. Aber lesen Sie selbst …! ► Artikel lesen

 

Der Basler Scheich Ibrahim

► Artikel von Christian Rieder. 6. Juli 2012

 

Der Basler Scheich Ibrahim

  

Sheikh Ibrahim Ibn Abdallah entstammte einem alten Basler Patriziergeschlecht. Sein bürgerlicher Name: Johann Ludwig Burckhardt. Als wohl berühmtester Schweizer Orientreisender macht er zu Beginn des 19. Jahrhunderts gleich zwei ganz wundersame Entdeckungen im heissen Wüstensand, beide heute auf der Liste des UNESCO-Welterbes geführt! Ein Mann, der am 14. Februar 1809 auf seine grosse Reise aufbrach – von der er nie mehr zurückkehren wird. ► Artikel lesen

 

Bündelitag

► Artikel von Christian Rieder. 22. Juni 2012

 

Bündelitag

  

In Basel wurde der Begriff «Bündelitag» geprägt und bezeichnet bis heute den letzten Juni-Samstag oder gegebenenfalls den ersten Juli-Samstag. Die Sommerferien beginnen! Seit wann aber ist das so? Und ist es in Basel nicht doch am Schönsten? ► Artikel lesen

 

Töfftöff; als das Automobil in Basel Einzug hielt

► Artikel von Christian Rieder. 25. Mai 2012

 

Töfftöff; als das Automobil in Basel Einzug hielt

  

Man würde es wohl von der heutigen «Velo-Stadt» (Fahrrad-Stadt) Basel nicht erwarten, aber einst war die Faszination der Baslerinnen und Basler für Automobile wirklich gross. Logisch, das erste Automobil, das in Basel unterwegs war, ja das war selbstverständlich eine Sensation. Wussten Sie aber auch, dass in Basel schon sehr früh auch Automobile gebaut wurden? Gebaut wurde aber noch was ganz anderes, nämlich der erste bemerkenswerte Autounfall am 24. Juli 1903 – und der war beileibe spektakulär …! ► Artikel lesen

 

Houston, we have a problem ...

► Artikel von Christian Rieder. 18. Mai 2012

 

Houston, we have a problem ...

  

Wir schreiben das Jahr 1828, als Christian Friedrich Schönbein die Anfrage des berühmten Basler Professors Peter Merian (nach ihm ist auch die entsprechende Strasse, die Brücke und das Haus in der Nähe des Bahnhofs benannt) erreichte, ihn doch aufgrund eines Halsleidens für ein Semester in Basel zu vertreten. Schönbein reiste sofort von seinem damaligen Aufenthaltsort in England ab und traf am 3. November 1828 in Basel ein. Aus dem einen Vertretungssemester aber sollten sieben Jahre werden – und dann eine ordentliche Professur für Chemie und Physik. Wer aber ist dieser Schönbein? Kein geringerer als der Entdecker des Ozons (1839), des Prinzips der Brennstoffzelle (1838) und der Schiessbaumwolle (1846). ► Artikel lesen

 

Ressliryti

Artikel von Christian Rieder. 21. Oktober 2011

 

Ressliryti

 

Ringelreiten, Reitschule, zuweilen sagt man auch Ringelspiel – in Basel heisst das Ressliryti. Die Karusselle, besonders die alten mit den Pferden, sind – obwohl diese in keiner Weise mehr «State of the Art» sind – diskussionslos fester Bestandteil der Basler Herbstmesse. Oder gerade deshalb, strahlen sie doch ein Stück Nostalgie aus, auf welches wir keinesfalls verzichten wollen – ein Bisschen von der guten, alten Zeit. Für die Basler Herbstmesse in ihrem jahrmarktähnlichem Kleid heisst das: 19. Jahrhundert. ► Artikel lesen

 

Strassburger Denkmal

Artikel von Christian Rieder. 24. Juni 2011

 

Vom Strassburger Denkmal und humanitärem Gedanken

 

Am 20. Oktober 1895 wurde beim Basler Centralbahnplatz ein Denkmal eingeweiht, eine Frauen und Kinder schützende Figur aus Marmor, am Sockel mit zwei Bronzetafeln zusätzlich geschmückt. Strassburger Denkmal heisst es. Achtlos ziehen Tausende Baslerinnen und Basler täglich an ihm vorbei, die meisten wohl haben keine Ahnung mehr, von welcher Geschichte uns dieses Monument künden will und was es nicht nur mit Frankreich und Deutschland, sondern auch mit Amerika zu tun hat. ► Artikel lesen

 

Basel und die Wettsteinbrücke

Artikel von Christian Rieder. 27. Mai 2011

 

Basel und die Wettsteinbrücke

 

Basel besitzt mit der Mittleren Brücke aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts einen der ältesten noch existierenden Rheinübergänge zwischen Bodensee und Nordsee. Erstaunlich daran ist, dass man mit dieser einen Brücke lange ausgekommen ist, sehr lange – genau genommen weit über 600, ja fast 650 Jahre lang! Irgendwann kam aber definitiv der Zeitpunkt, zu welchem man weitere Brücken haben musste, war doch Basel insbesondere in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem tiefgreifenden Wandel begriffen. Mit der Industrialisierung und dem weltweiten Konjunkturaufschwung wuchs Basels Bevölkerung markant, von Ende der 1840er Jahre mit rund 25'000 Einwohnern bis zur Jahrhundertwende auf rund 110'000; eine explosionsartige Vervierfachung. Durch den aufkommenden Verkehr platzte die Stadt aus allen Nähten. ► Artikel lesen