Basel Insider 
Aus dem Alten Basel
Spione auf der Rheinbrücke
► Artikel von Mike Stoll. 26. April 2013
Spione auf der Rheinbrücke
Dass Basel als Stadt mitten im Herzen Europas immer wieder mal Schauplatz höherer Politik geworden ist, wundert spätestens seit dem Basler Frieden von 1795 niemanden mehr. Dass aber seine alte Brücke über den Rhein als Bühne für dunkle Machenschaften ausländischer Agenten herhalten musste, hingegen schon! ► Artikel lesen
Kleider machen Leute
► Artikel von Mike Stoll. 19. April 2013
Kleider machen Leute
«Kleider machen Leute», ein Sprichwort das heute noch genau so aktuell ist wie im Alten Basel. Zwar mag sich der Zeitgeist und damit die Mode zwischenzeitlich stark gewandelt haben, doch wer ähnlich wie heute etwas auf sich hielt, war entsprechend gekleidet. Nur damals gab es noch feste Regeln, die den folgsamen Bürgern am Morgen unmissverständlich sagten, wer was anzuziehen hatte …! ► Artikel lesen
Basels weinselig' Heilige
► Artikel von Mike Stoll. 12. April 2013
Basels weinselig' Heilige
Böse Zungen behaupten ja, dass die Trinkfreudigkeit der Basler Papst Urbans Ebenbild vor dem nüchternen Bildersturm gerettet hat. Kurz: Man wagte es schlicht nicht, Hand anzulegen an den Schutzpatron der Winzer! Trotz Reformation befürchtete die aufgeklärte Stadt, eine schlechte Weinernte einzufahren. Und so steht der Heilige der Reben noch heute mitten in Basel. ► Artikel lesen
Ratsherr und Kalbskopf
► Artikel von Mike Stoll. 5. April 2013
Ratsherr und Kalbskopf
Dass auch in Basel die Westen der Politiker nicht weisser sind als anderswo, ist eine Binsenwahrheit. Wenn sie dann aber Blut verspritzt unter der offiziellen Amtstracht hervorlugen, verheisst das in der Regel nichts Gutes! Und es bedarf schon eines ganzen Kalbskopfs, um deren Träger zu einem umfassenden Geständnis zu bewegen. So geschehen im sagenhaften Basel … ► Artikel lesen
Leopold kriegt die Hucke voll
► Artikel von Mike Stoll. 5. April 2013
Leopold kriegt die Hucke voll und Kleinbasel fällt in Basler Hand
Am 26. Februar 1376 überquert Herzog Leopold III. mit seinen Rittern die Rheinbrücke, um am fasnächtlichen Turnier auf dem Münsterhügel teilzunehmen. Da sich aber seine Mannen in den Augen der Baslerinnen und Baslern nicht adäquat zu benehmen wissen, kommt es zu wüsten Ausschreitungen gegen die habsburgischen Adelsleute, welche als «Böse Fasnacht» zu Basel in die Geschichtsbücher eingehen wird und letzten Endes zur Übernahme der «minderen Stadt» durch Grossbasel führt. ► Artikel lesen
Wie die Kartoffel zu ihrem Namen kam
► Artikel von Christian Rieder. 22. März 2013
Wie die Kartoffel zu ihrem Namen kam
Was wären wir bloss ohne die Kartoffel? «Härdöpfel» sagen wir, abgeleitet von Erdapfel. Grumbeer oder Grundbirne hören wir im benachbarten Markgräflerland und zuweilen im Elsass sagen. Der Begriff Kartoffel erinnert uns an Trüffel, italienisch tartufolo, mit denen sie am Anfang durch die Europäer verglichen wurde. Und dann haben wir all die Bezeichnungen rund um «patata», abgeleitet von Batate (Süsskartoffel), was aufgrund der Ähnlichkeit zur «papa» der Inka (der eigentlichen Kartoffel) zur Vermischung der beiden Begriffe führte. Und so weiter und so fort. Aber eigentlich egal. Korrekt heisst die Kartoffel «Solanum tuberosum», überall auf der Welt. Die Frage ist, wie und vor allem wo sie zu ihrem Namen kam. ► Artikel lesen
Der alte Sternen
► Artikel von Christian Rieder. 1. März 2013
Der alte Sternen
Er gilt, erstmals 1349 urkundlich erwähnt und 1412 erstmals ausdrücklich als Herberge bezeugt, als ältestes Wirtshaus Basels. Bis 1964 konnte man im alten Sternen in der Aeschenvorstadt einkehren, in jener Vorstadt, mit der er stets aufs Engste verbunden war. Sein Ende fand er aber nicht, weil die berühmte Gaststätte zu alt und gebrechlich gewesen wäre, sondern weil ihr die echte Sorge um das Erhalten, schöner, traditionsreicher Baudenkmäler versagt blieb! Aber immerhin riss man den alten Sternen nicht einfach nieder, sondern liess sämtliche erhaltenswerten Gebäudeteile sorgfältig demontieren, durch die Denkmalpflege konservieren und numeriert einlagern. In den Jahren 1973/74 wurde der Sternen im St. Alban-Tal wieder aufgebaut, und zwar genau an der Stelle, an der noch kurz zuvor das Restaurant Letzistube stand. ► Artikel lesen
Der Erzketzer im Spiesshof
► Artikel von Mike Stoll. 22. Februar 2013
Der Erzketzer im Spiesshof
Nicht ganz so zuverlässig wie Frau Fasnacht, aber dennoch mit erstaunlicher Ausdauer kehrt hier oben am Heuberg der ruhelose Geist des Erzketzers David Joris wieder und versetzt mit seinem Erscheinen die Anwohner in Angst und Schrecken. Bis heute steht diese kopflose Spukgestalt im Ruf, das zuverlässigste Stadtgespenst von Basel zu sein. ► Artikel lesen
Dr Wild Maa
► Artikel von Mike Stoll. 18. Januar 2013
Dr Wild Maa
Dass der Wilde Mann während der Flossfahrt und seinem Tanz auf der Mittleren Brücke zum Vogel Gryff den Grossbaslern stets den Rücken zukehrt, weiss in Basel jedes Kind. Woher er aber kommt, und was seine ursprüngliche Bedeutung war, wissen meist nicht mal die Erwachsenen. Obwohl dies im Zeitalter moderner Familienplanung sicher angebracht wäre …! ► Artikel lesen
Der Heilige Martin
► Artikel von Mike Stoll. 9. November 2012
Der Heilige Martin
Verständnisvoll blickt noch heute der Heilige von seinem hohen Ross auf den Betrachter und scheint ganz im Sinne der Legende seinen Mantel entzwei zu schneiden und mit allen Bedürftigen teilen zu wollen, die zu ihm aufschauen. Doch nicht allen hier brachte Martin dereinst zum Winteranfang einen wärmenden Mantel … ► Artikel lesen
Die Reformation und ihre Nebenwirkungen
► Artikel von Mike Stoll. 7. September 2012
Die Reformation und ihre Nebenwirkungen
Als die Reformation in Basel Einzug hielt und den Bischof samt Domherren aus der Stadt fegte, brach für die meisten Menschen in der Tat ein neues Zeitalter an. Doch nicht alle waren den Zeichen der Zeit gewachsen und mochten ihren Anforderungen genügen: Einer der dies am eigenen Leib erfahren musste, war der junge Vikar zu St. Peter. ► Artikel lesen
Der Hahn muss sterben!
► Artikel von Mike Stoll. 31. August 2012
Der Hahn muss sterben!
Im Jahre 1474 wird in der Gerbergasse ein schwarzer, elfjähriger Hahn aufgegriffen. Die Basler Bürger werfen ihm vor, am helllichten Tage mitten auf der Gasse ein Ei gelegt zu haben. Dem armen Federvieh wird der Prozess gemacht, und der schnell gefasste Urteilsspruch lautet sodann: Tod durch Enthauptung! ► Artikel lesen
Vom Tod eines Reformators
► Artikel von Mike Stoll. 10. August 2012
Vom Tod eines Reformators
Dass Basel neben Zürich und Genf ein Zentrum der Reformation war, dürfte unter den meisten Bewohnern dieser schönen Stadt bekannt sein. So wundert es wahrscheinlich auch niemanden, dass sich hier in dieser Zeit des Umbruchs immer wieder illustere Namen tummelten, die wir heute ohne Frage zu den grossen Reformatoren zählen: Johannes Oekolampad, Ulrich Zwingli, Jean Calvin, Wolfgang Capito und Andreas Karlsstadt. Andreas Karlstadt? ► Artikel lesen
Peter Ochs: Verräter oder Landesvater?
► Artikel von Mike Stoll. 27. Juli 2012
Peter Ochs: Verräter oder Landesvater?
Lediglich ein Federhut über einer Setzwaage (Vorläufer der heutigen Wasserwaage) mit einer Inschrift daneben erinnert am Totentanz an den einstigen Stadtschreiber und Patrioten. Bis heute tut man sich schwer, die Rolle von Peter Ochs in den Irrungen und Wirrungen während der Helvetischen Republik im rechten Licht zu sehen resp. seine Leistungen ins rechte Lot zu rücken. ► Artikel lesen
Isaak Iselin: Ein Revolutionär mit Herz
► Artikel von Mike Stoll. 13. Juli 2012
Isaak Iselin: Ein Revolutionär mit Herz
Auch in Basel gab es immer wieder Männer und Frauen, die in der Geschichte unserer Stadt herausragen, weil sie den ungeschriebenen Gesetzen, gängigen Konventionen oder strengen Sitten ihrer Zeit nicht einfach Folge leisteten, sondern ihr ganzes Dasein dafür einsetzen, Missstände in Politik und Gesellschaft zu beheben. Isaak Iselin war gewiss einer davon. Ihm sei dieser Artikel gewidmet. ► Artikel lesen
Zum Henker!
► Artikel von Mike Stoll. 29. Juni 2012
Zum Henker!
Es ist wohl schon so, dass nicht alle Bewohner dieser Stadt als frommer Domherr oder reicher Meister einer Zunft Karriere machen konnten. Neben den sogenannt angesehenen Bürgern tummelten sich auch Scharen von einfachsten Handwerkern und Handlagern hinter unseren Mauern: Kesselflicker, Bürstenbinder, Abdecker und Gossenfeger sind hier gewiss zu nennen. Auch das blutige Gewerbe des Henkers gehört zu diesen durchaus notwendigen, aber in der Regel wenig geachteten Berufen. ► Artikel lesen
Basel und Pfingsten
► Artikel von Mike Stoll. 25. Mai 2012
Basel und Pfingsten
Selbstverständlich ist Pfingsten auch im frommen Basel ein Feiertag. Ob aber die Einwohner wissen, was man denn an diesem Tag feiert, ist dann wiederum eine andere Frage. Hier also ein kleiner Überblick zu Basels Pfingstgeschichte. ► Artikel lesen
Die drei Jungfrauen vor Basels Toren
► Artikel von Mike Stoll. 18. Mai 2012
Die drei Jungfrauen vor Basels Toren
In den Sagenbüchern der Region haben sie ihren festen Platz. Ja, sogar in mystischen Kreisen erfreuen sie sich grosser Beliebtheit. Chrischona, Odilie und Margarethe so heissen die drei Jungfrauen. Noch heute erinnern drei Kapellen auf den Hügel vor Basels Toren an ihre einstige Präsenz. ► Artikel lesen
Elftausend minus drei Jungfrauen
► Artikel von Mike Stoll. 4. Mai 2012
Elftausend minus drei Jungfrauen
Laut der Legenda aurea, einer mönchischen Handschrift aus dem 13. Jahrhundert, sollen Mitte des 5. Jahrhunderts sage und schreibe 11‘000 schöne Jungfrauen nach Basel gekommen und frommen Schrittes die Stiege zur Martinskirche hoch getrippelt sein. Deren drei blieben in Basel – recht hatten sie! ► Artikel lesen
UFO‘s über Basel?
► Artikel von Mike Stoll. 27. April 2012
UFO‘s über Basel?
Dass die Basler «anders ticken», dürfte wohl den meisten Bewohnerinnen und Bewohnern dieser schönen Stadt bereits aufgefallen sein. Dass in Basel zu allen Zeiten auch das Andere, das Fremde und Exotische seinen Platz hatte, wenn auch von kritischen Augen beargwöhnt, ebenso. Aber dass wir im 16. Jahrhundert bereits historisch belegten Besuch von Ausserirdischen hatten, geht dann doch etwas weit … ► Artikel lesen
Die alte Rheinbrücke
► Artikel von Mike Stoll. 20. April 2012
Die alte Rheinbrücke
Fragt man einen Bewohner unserer Stadt, welches der bedeutendste Bau Basels sei, so werden die meisten von uns einhellig das Münster als solchen bezeichnen. Doch was folgt dann? Das Rathaus, die alte Universität oder gar die «Mücke»? Der Autor plädiert hier für die Brücke über den Rhein, die alte Rheinbrücke – heute auch Mittlere Brücke genannt. ► Artikel lesen
Die Brotlaube – eine heimelige Erinnerung
► Artikel von Mike Stoll. 9. März 2012
Die Brotlaube – eine heimelige Erinnerung
Wahrscheinlich wissen heutzutage nur noch passionierte Biertrinker und einige wenige Freunde urbaslerischer Geselligkeit, wo die Brotlaube zu Basel einst stand. Aus dem Dunkel der Vergangenheit fühlen wir uns wehmütig erinnert an die gute alte Zeit, als ein Basler Mass (= 1,422 Liter!) noch 35 Rappen kostete. ► Artikel lesen
Von Schol, Wurstwinkel und Fischmarkt
► Artikel von Mike Stoll. 17. Februar 2012
Von Schol, Wurstwinkel und Fischmarkt
Fragt man heute Basels Eingeborene, was denn unter dem Wurstwinkel oder dem Fischmarkt zu verstehen sei, so erhält man in der Regel eine vage Ausführung zu Örtlichkeiten, wo man dereinst die im Namen enthaltenen Produkte erstehen konnte. Spätestens aber beim Begriff «Schol» herrscht Schweigen in der Stadt. Gewiss, die Baslerinnen und Basler lebten auch vor Jahrhunderten nicht vom Brot allein …! ► Artikel lesen
Dr Keschtenebaum (Kastanienbaum)
► Artikel von Christian Rieder. 13. Januar 2012
Dr Keschtenebaum (Kastanienbaum)
Basel ist voll davon. Prachtvolle Bäume sind’s. Nur zu gern sitzt man Händchen- (oder Bierhumpen-) haltend unter dem Blätterwerk, und die Kinder freuen sich schon auf den Herbst, wenn die bestachelten Kapselfrüchte, bedingt durch Schwerkraft, wie Geschosse auf den Boden donnern: «Dr Keschtenebaum». Interessant ist, dass der Kastanienbaum aber, im Verhältnis zur langen Basler Geschichte, eigentlich sehr jung ist. Erasmus von Rotterdam zum Beispiel bekam nie einen solchen zu Gesicht – konnte er auch gar nicht. Und trotzdem hat Basel ganz besondere Bezüge zum «Keschtenebaum». ► Artikel lesen
Die eingepökelte Grossmutter
► Artikel von Mike Stoll. 18. November 2011
Die eingepökelte Grossmutter
In der guten alten Zeit, als die Mädchen noch Zöpfe mit bunten Bändel trugen und singend durch längst verschwundene Gassen hüpften, und die Knaben mit zerschundenen Knien am verwunschenen Petersberg auf Schatzsuche gingen, soll in dunklen Neumondnächten immer wieder der ruhelose Geist von Frau Schönauer gesichtet worden sein. Unter vorgehaltener Hand nannte man sie nur «die eingepökelte Grossmutter». ► Artikel lesen
Weshalb die Basler Herbstmesse ...
► Artikel von Mike Stoll. 21. Oktober 2011
Weshalb die Basler Herbstmesse eingeläutet wird
Die Herbstmesse kennt in Basel jedes Kind. Stolz rühmen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt mit «d‘ Mäss» sogar den ältesten Jahrmarkt der Schweiz in ihren Mauern zu beherbergen. Fragt der neugierige Laie aber, weshalb denn dieser herbstliche Jahrmarkt überhaupt als «Messe» bezeichnet und dann noch mit einer Glocke eingeläutet wird, so schweigen in der Regel die Baslerinnen und Basler beharrlich. Dies wollen wir nun ändern … ► Artikel lesen
Revolution? Rübe ab!
► Artikel von Christian Rieder. 30. September 2011
Revolution? Rübe ab!
Es war ein Sonntag, jener 27. September 1691. Der Grosse Rat hielt Gericht im Basler Rathaus und verurteilte Weissgerber Johannes Müller, Barbier Konrad Mosis und allen voran Johannes Fatio, eigentlich erfolgreicher und beliebter Chirurg und Geburtshelfer zum Tode. Rübe ab durch das Schwert, so das Verdikt. Die Hinrichtung wurde draussen auf dem Marktplatz sofort vollzogen, «während die Herren aus den Fenstern des Rathauses zuschauten». Und damit das Ganze auch schön nachhaltig war, hing dann Fatios Schädel noch während 70 (!) Jahren «zum Schrecken und Exempel» am Grossbasler Rheintor der Mittleren Brücke über dem Lällekönig. Tja …! ► Artikel lesen
Rudolf von Habsburg
► Artikel von Mike Stoll. 23. September 2011
«Rudolf von Habsburg, Du kommst hier nicht rein!»
Diese oder ähnlich‘ abweisende Worte mögen dem Basler Bischof, Heinrich III. von Neuenburg, auf der Zunge gelegen haben, als 1272 Graf Rudolf IV. vor Basels Toren aufmarschierte und Einlass begehrte. Der Grund: Der Habsburger war auf der Suche nach einer würdigen Hauptstadt für sein aufstrebendes Fürstentum. ► Artikel lesen
Habebamus Papam! Wir waren Papst.
► Artikel von Mike Stoll. 9. September 2011
Habebamus Papam! Wir waren Papst.
Ja, Sie haben richtig gelesen. Basel ist neben Rom und Avignon (und eigentlich auch Pisa/Bologna und Konstanz) eine Papststadt. D.h. wir haben in unseren Mauern 1439 tatsächlich einen Papst gewählt und auf dem Münsterplatz gekrönt. Als Felix V. ging dieser in die Geschichtsbücher ein und wurde dort einfach vergessen … ► Artikel lesen
Das Totengässlein zu Basel
► Artikel von Mike Stoll. 12. August 2011
Das Totengässlein zu Basel
Noch heute zieht sich schwungvoll ein Gässchen von der Talstadt hoch zur Peterskirche, dessen Name nach wie vor die Phantasie des Lesers zu beflügeln weiss: das Totengässlein. Fragt man den Passanten, woher denn dieser grausige Name kommt, so sieht man den gemeinen Basler oftmals Achsel zuckend von dannen ziehen oder sich dann eben in wilde Spekulationen verstricken. Dies wollen wir nun mit diesem Artikel ändern! ► Artikel lesen
Wie die Basler Schweizer wurden
► Artikel von Mike Stoll. 29. Juli 2011
Wie die Basler Schweizer wurden
Dass die Stadt Basel heute im nordwestlichen Zipfel unseres Staatsgebiets gelegen zur Schweiz gehört, ist dem hinterletzten Schweizer – ja sogar den Zürchern – klar! Bildet doch der Rhein eine natürliche Grenze zum grossen Nachbarn im Norden. Und somit wären zumindest die Grossbasler seit ewigen Zeiten prädestiniert auszurufen: «Hie Schweiz, Grund und Boden!» Aber dem war lange Zeit nicht so …! ► Artikel lesen
Johann Rudolf Wettstein
► Artikel von Mike Stoll. 22. Juli 2011
Johann Rudolf Wettstein
Am 4. Dezember 1646 bricht in Basel ein wackerer Mann auf zu einer Reise nach Westfalen, welche die Geschicke der Eidgenossen für immer verändern sollte. Johann Rudolf Wettstein war sein Name. Er war Oberzunft- und Bürgermeister in unserer Stadt und gilt noch heute als einer der fähigsten Politiker seiner Zeit. Sie fragen nach seinem Verdienst? Nichts weniger als die politische Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation haben wir diesem grossen Basler zu verdanken. ► Artikel lesen
Die silberne Glocke im Rhein
► Artikel von Mike Stoll. 8. Juli 2011
Die silberne Glocke im Rhein
Eine Mär klingt durch Basels Gassen und kündet aus längst vergangenen Zeiten. Eine Glocke, silbern schwer, läge auf des Rheines Grund und rufe zu frommer Andacht Basels Geister, welche hier zu Tode kamen. An stillen Winterabenden soll man hören ihren feinen Klang mit der leisen Wellen Gang … ► Artikel lesen
Zwei Seiten derselben Gespenstergeschichte?
► Artikel von Mike Stoll. 1. Juli 2011
Zwei Seiten derselben Gespenstergeschichte?
In kalten Nebelnächten werden die Anwohner des Blumenrains immer wieder Zeugen eines schaurigen Spektakels. Laut lamentierend und wehklagend schlurft da nassen Fusses ein in eine schwarze Kutte gekleiteter Mann die Stufen vom Rhein zum Urban-Brunnen hoch, umkreist dreimal den Brunnen, bevor er dann wieder die Stiege schweren Schrittes hinabsteigt, um in den eisigen Fluten des Stromes zu versinken. ► Artikel lesen
Heinrich und Kunigunde
► Artikel von Mike Stoll. 17. Juni 2011
Heinrich und Kunigunde
Es wundert Einheimische wie auswärtige Gäste zuweilen, dass im reformierten Basel zwei Stadtheilige anzutreffen sind, die es eigentlich faustdick hinter den Ohren resp. den Füssen haben: Kaiser Heinrich und seine getreue Ehefrau Kunigunde. Er gilt als Paradebeispiel des guten Christenherrschers, sie als Inbegriff weiblicher Keuschheit! ► Artikel lesen
Der Gerberbrunnen
► Artikel von Mike Stoll. 3. Juni 2011
Der Gerberbrunnen - Heimstatt des Basler Basilisken
Unscheinbar und ein wenig vom geschäftigen Treiben der Massen zurückversetzt plätschert das Wasser des Gerberbrunnens leise in der Nische Ecke Gerbergasse / Gerbergässlein. Lediglich die Inschrift über dem kühlen Nass erinnert an sein dunkles Geheimnis: Hier hauste einst der Basler Basilisk. ► Artikel lesen
Basels kluge und törichte Jungfrauen
► Artikel von Mike Stoll. 27. Mai 2011
Basels kluge und törichte Jungfrauen
Auch in Basels Kirchen pflegen traditionellerweise zukünftige Ehefrauen im Gefolge von Brautjungfern den Mittelgang des Gotteshauses entlang zu schreiten. Und vielleicht hat sich ja schon der eine oder andere Bräutigam in der Stadt gefragt, für was denn seine Braut die holden Maiden eigentlich braucht. Die Galluspforte gibt hierzu Aufschluss. ► Artikel lesen
Basel: Die königliche Stadt
► Artikel von Mike Stoll. 5. Mai 2011
Basel: Die königliche Stadt
Basilia, «die königliche» Stadt. So oder ähnlich erklären uns noch heute die stolzen Bewohnerinnen und Bewohner von Basel die Bedeutung des Stadtnamens. Sie führen ihn zurück auf das griechische Wort βασιλεύς, welches in der Tat «König» bedeutet. Demzufolge wäre Basel also eine «königliche» Stadt … ► Artikel lesen
Ein Engel ohne Flügel?
► Artikel von Mike Stoll. 29. April 2011
Ein Engel ohne Flügel?
Klar, dass es in Basel von Engeln nur so wimmelt! Bei so vielen Kirchen und Klöstern in der Stadt auch kein Wunder, wird sich die eine oder der andere bei der Lektüre dieses Textes denken. Schon vor dem grossen Kirchenkonzil fanden die himmlischen Heerscharen Unterschlupf in Basels Sakralbauten und Gassen. Natürlich ist es auch für den Laien ein Leichtes sie aufgrund ihrer Flügel unter den zahlreichen Heiligen und Propheten der Stadt aufzuspüren! Nur einer fällt hier scheinbar aus dem Rahmen … ► Artikel lesen
Der Baselstab
► Artikel von Mike Stoll. 22. April 2011
Der Baselstab
Bis heute trägt das stolze Basel in seinem Wappen auf weissem Grund den schwarzen Bischofsstab. Eine Selbstverständlichkeit für die Stadt, würde man meinen; dennoch muss sich Herr und Frau Basler fragen, weshalb man im reformierten Basel ausgerechnet das Machtsymbol des verhassten Bischofs im Wappen beibehalten hat. ► Artikel lesen
Die Bedeutung des Basler Daigs
► Artikel von Mike Stoll. 15. April 2011
Die Bedeutung des Basler Daigs
«Buurget, Saaresyy, Meriaa» und was an edlen Namen in unserer Stadt mehr sind – über die Frage, was denn der Basler Daig nun eigentlich ist, wer genau dazugehört, und wie gross sein Einfluss in Basel war, lässt sich unter Aussenstehenden gewiss streiten. Nicht aber über die Herkunft des Begriffs selbst, zeichnet er doch ein ziemlich genaues Bild davon, was der Daig in Basel ursprünglich war und welche Pflichten er hatte. ► Artikel lesen
Das Jüngste Gericht
► Artikel von Mike Stoll. 8. April 2011
Das Jüngste Gericht
«Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Grossen und die Kleinen. Und die Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war.» Offenbarung 20,12
Ja, auch in Basel tagt das Jüngste Gericht, auf seine ganz eigene Weise … ► Artikel lesen
Der Heilige Georg
► Artikel von Mike Stoll. 31. März 2011
Der Heilige Georg
Noch heute bezwingt der ehrwürdige St. Georg am Basler Münster den bösen Drachen. Keine Selbstverständlichkeit! Weiss doch die stolze Bürgerin, der stolze Bürger dieser Stadt, dass der heilige Ritter hier am so genannten Georgsturm seit der Reformation 1529 eigentlich keinen Platz mehr hat. Und doch steht er da … ► Artikel lesen
Robur, das Kleinbasler Munimentum
► Artikel von Mike Stoll. 4. März 2011
Robur, das Kleinbasler Munimentum
Bestellt man in der Rheingasse ein dunkles Bier, so ordert man nicht einfach «ein Dunkles», sondern sagt wohl wissend und mit Genuss: «Ein Robur, bitte!» «Robur», so heisst nämlich das dunkle Ueli-Bier, welches seit 1974 in der Brauerei Fischerstube neben einem süffigen Lager und einem feinen Spez gebraut wird. Warum dieses Bier so heisst? Aus gutem Grund! ► Artikel lesen
Basels legendäre Stadtgründer
► Artikel von Mike Stoll. 25. Februar 2011
Basels legendäre Stadtgründer
Noch heute steht er über unseren Köpfen mit seinen roten Unterhosen im schmucken Hof des Rathauses: Lucius Munatius Plancus, Basels vermeintlicher Stadtgründer. Ihm zu Ehren wurde dieses stolze Standbild 1580 vom Strassburger Bildhauer Hans Michael geschaffen und dem Basler Rat als Dank für seine Aufnahme ins Basler Bürgerrecht geschenkt. Man war damals ganz vom humanistischen Geist beseelt, dass Basel eine genuin römische Gründung sei. Doch die Geschichte lehrt uns: Errare humanum est! ► Artikel lesen
Unsere liebe Frau zu Spalen
► Artikel von Mike Stoll. 18. Februar 2011
Unsere liebe Frau zu Spalen
Hoch über den Köpfen eines jeden Passanten steht am Spalentor unsere liebe Frau zu Spalen. Keine Selbstverständlichkeit für eine Dame ihres Alters – und dann erst noch am Tor einer reformierten Stadt wie Basel! Trotzdem grüsst sie bis heute freundlich jeden Besucher von ihrem Sockel, der in der Tat seines Gleichen sucht, dem Haupte einer Frau! ► Artikel lesen
Die Basler und die Ylpen
► Artikel von Mike Stoll. 11. Februar 2011
Die Basler und die Ylpen
Immer wieder passiert es, dass einem der Ylp in Basel begegnet. Sei es, dass Ihnen die Einheimischen von ihm erzählen, Sie ihn unter allerlei Kunstwerken der Stadt wiederfinden oder gar im Zolli besuchen. Es scheint dem Aussenstehenden zuweilen, dass die Basler regelrecht auf den Ylp gekommen sind! Doch woher kommt der überhaupt? ► Artikel lesen








